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Sport

SC Kalsdorf schlägt SV Tillmitsch mit 2:1 im Geduldsspiel

Der SC Kalsdorf hat in der Regionalliga Süd Steiermark einen 2:1-Heimsieg gegen den SV Tillmitsch eingefahren. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachten Tobias Mandler und Joker Christoph Fuchs die Gastgeber auf die Siegerstraße, während die stark ersatzgeschwächten Gäste spät durch Marvin Hernaus verkürzten.

In einer spannenden Partie der Regionalliga Süd Steiermark setzte sich der SC Kalsdorf auf heimischem Platz gegen den SV Tillmitsch mit einem 2:1-Erfolg durch, wie Ligaportal berichtet. Die Begegnung stand unter der Spielleitung von Schiedsrichter Erwin Komornyik.

Kalsdorfer Druck und starker Gäste-Torhüter

Die Gastgeber übernahmen laut dem Spielbericht von Ligaportal von der ersten Minute an das Spielkommando. Die Gäste aus Tillmitsch reisten mit einer extrem dünnen Personaldecke an – sie hatten lediglich zwei Ersatztorhüter und einen verletzten Spieler auf der Bank. Entsprechend konzentrierte sich die Mannschaft vollends auf eine kompakte Defensive, um den Kalsdorfer Spielfluss zu unterbinden.

Bereits in der 9. Minute gab es die erste Offensivszene, als Daniel Steinwender das Leder gefühlvoll über die Abwehrkette chipte, Paul Kiedl den Ball jedoch nicht kontrollieren konnte. In der 24. Minute entschärfte Gäste-Torhüter Markus Gröbacher einen Kopfball nach einer präzisen Flanke mit einer brillanten Parade. Jörg Schirgi vor der Pause die letzte Konsequenz, womit es torlos in die Kabinen ging.

Wir haben von vornherein mit einem sehr schwierigen Spiel gerechnet. Uns war vollkommen bewusst, dass Tillmitsch versuchen wird, sich vorrangig auf das Umschaltspiel zu konzentrieren und damit unseren Spielfluss über weite Strecken zu unterbinden. Das ist ihnen vor allem in der ersten Halbzeit auch sehr gut gelungen.

Mag. Jörg Schirgi, Trainer SC Kalsdorf

Verschossener Elfmeter und späte Tore durch Mandler und Fuchs

Auch im zweiten Durchgang hielt Kalsdorf den Druck hoch. In der 56. Spielminute foulte der Gäste-Torwart einen Kalsdorfer Stürmer im Sechzehner, woraufhin Schiedsrichter Komornyik sofort auf den Punkt zeigte. Daniel Steinwender trat an, scheiterte jedoch am stark reagierenden Markus Gröbacher. Gröbacher verhinderte auch in der 66. Minute mit einer Weltklasse-Parade den Rückstand. Nachdem Paul Kiedl in Minute 74 alleine auf das Tor zustürmte und verfehlte, schien das Gehäuse wie vernagelt.

Nur sechzig Sekunden später belohnten sich die Hausherren: Tobias Mandler traf in der 75. Minute im Getümmel eiskalt zur 1:0-Führung. Sofort nach dem Tor wechselte Trainer Schirgi in der 77. Minute Christoph Fuchs für Paul Kiedl ein. Dieser Joker stach sofort: Keine 60 Minuten – beziehungsweise Sekunden – auf dem Platz, schob Fuchs das Leder in der 78. Minute überlegt unten links zum 2:0 ein.

Ein völlig verdienter Sieg für Kalsdorf. Wir sind heute wirklich mit dem allerletzten Aufgebot in Kalsdorf angetreten, haben uns aber teuer verkauft. Leider sind wir dann durch individuelle Fehler in Rückstand geraten.

Bernd Windisch, Trainer SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch

Später Anschlusstreffer und anhaltende Unserie für Tillmitsch

Tillmitsch versuchte in der Folge alles, um das Spiel noch zu drehen. Der späte Anschlusstreffer durch Marvin Hernaus in der 90.+2 Minute kam jedoch zu spät, um die Niederlage des Aufsteigers noch abzuwenden.

Für den von Bernd Windisch betreuten SV Tillmitsch setzt sich damit die sportliche Talfahrt fort. Die Mannschaft wartet nun bereits seit Runde 3 auf einen vollen Erfolg in der Liga.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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