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Welt

Regierungstruppen haben laut Offiziellen Bab-el-Mandeb-Straße eingenommen

Saudi-gestützte jemenitische Regierungstruppen haben nach Angaben von Offiziellen die Kontrolle über die strategische Bab-el-Mandeb-Straße sowie die Hafenstadt Mocha übernommen.

Gegenoffensive im Südwesten: Rückeroberung an der Straße von Bab al-Mandeb

Jemenitische Regierungstruppen haben am Montag eine rasante Offensive gestartet, um die Küstenregion um die Bab-el-Mandeb-Straße bis zur Stadt Mocha unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Einheiten drangen bis in die Außenbezirke von Mocha vor, während sich Kämpfer der Huthi-Miliz in das Hochland zurückzogen, wie vier Regierungsquellen bestätigten.

Die internationalen Streitkräfte hatten zuvor wichtige Schlüsselpositionen eingenommen, darunter ein Flugfeld im Distrikt Dhubab an der Mündung der Meerenge, deren Einnahme durch die Houthi-Rebellen im Vormonat Schockwellen an den Energiemärkten ausgelöst hatte. Die Regierung in Sanaa hatte zuvor den Beginn einer großangelegten Militäroperation verkündet, um staatliche Institutionen zurückzugewinnen. Die dortigen Kontrollverluste der Houthi-Rebellen markieren eine Wende nach deren schnellem Vormarsch im September. Nach Angaben des Sprechers der jemenitischen Militärkräfte, Oberst Majid al-Nazili, führten die Regierungstruppen ein Flankenmanöver aus, während die Brigaden der Riesen und die Nation’s Shield Forces die effektive Kontrolle über die strategische Meerenge sicherten.

Die Regierungstruppen übernahmen zudem die Kontrolle über den Militärflugplatz von Dhubab und trennten die Straße ab, die den Distrikt Dhubab mit Mocha verbindet. Berichten zufolge brachen heftige Kämpfe an mehreren Orten rund um die Stadt aus, die zu Verlusten unter den Huthi-Kämpfern führten, wobei einige Rebellen festgenommen wurden und andere flohen. Die Houthis, formell als Ansar Allah bekannt, haben die jemenitische Hauptstadt Sanaa und weite Teile des bevölkerungsreicheren Nordwestens seit 2014 kontrolliert, nachdem sie aus ihrer nördlichen Hochburg nach Süden gezogen waren und die international anerkannte Regierung ins Exil nach Saudi-Arabien gezwungen hatten. Die Vereinten Nationen und die USA positionierten sich zu den Geschehnissen, wobei der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Saudis ein Recht darauf hätten, sich zu verteidigen, da sie Ziel von Angriffen geworden seien. Die USA leisteten Unterstützung für Saudi-Arabien in dessen fortlaufender Kampagne gegen die Houthi-Rebellen, wie ein regionaler und ein US-Offizieller bestätigten. Die von Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan vereinbarte militärische Zusammenarbeit sieht zudem den Einsatz von Ausrüstung vor, die Riad im Jemen einsetzt.

Luftunterstützung und Kampfhandlungen rund um die Hauptstadt Sanaa

Die saudi-arabisch geführte Militärkoalition unterstützte den Bodenangriff nach eigenen Angaben mit rund 100 Kampfjets. Der Sprecher der Koalition, Generalmajor Turki al-Malki, erklärte, die Allianz leiste rund um die Uhr Luftunterstützung für die jemenitischen Bodentruppen und habe hunderte militärische Ziele zerstört, darunter 324 sogenannte hochwertige Ziele seit Beginn der Offensive sowie Einrichtungen mit Sprengbooten und Seeminen. Die jemenitische Regierung betonte, die Operation diene dazu, das von Rebellen kontrollierte Sanaa zu befreien.

Regierungstruppen haben laut Offiziellen Bab-el-Mandeb-Straße eingenommen
Foto: Reuters

Humanitäre Folgen und Lage in der umkämpften Stadt Taiz

Das Amt der Vereinten Nationen für Migration (IOM) und das Welternährungsprogramm warnten, dass fast 200.000 Menschen vertrieben wurden und Tausende über das Meer nach Dschibuti geflohen sind.

Hilfsorganisationen und das jemenitische Gesundheitsministerium weisen darauf hin, dass die humanitäre Krise sich durch die anhaltenden Kämpfe drastisch verschärft hat und medizinische Einrichtungen in den betroffenen Provinzen teilweise oder vollständig ihren Betrieb einstellen mussten, während die Zahl der Cholerafälle in kürzester Zeit stark anstieg.

القوات الحكومية اليمنية: نجحنا في السيطرة على باب المندب

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

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