Spieler in den USA erhalten derzeit Benachrichtigungen von Sony, die sie dazu ermutigen, ungenutzte Konsolen gegen Bargeld abzugeben. Über einen Drittanbieter namens Back Market stellt das Programm bis zu 400 US-Dollar für eine Standard-PS5 mit zwei DualSense-Controllern in Aussicht, wobei der Betrag vom Gesamtstatus der Hardware abhängt. Microsoft verschickte kürzlich eine vergleichbare E-Mail an Besitzer von Xbox Series X- und S-Konsolen, um ungenutzte Geräte einzusammeln.
Preise Steigen und Gebrauchter Markt
Aktuell kosten PlayStation-5-Konsolen im Handel 600 bis 650 US-Dollar. Der genaue Preis richtet sich nach dem Vorhandensein eines Laufwerks. Für die leistungsstärkerere PS5 Pro werden im regulären Verkauf 900 US-Dollar fällig.
Der Schritt könnte darauf hindeuten, dass der Konzern Vorkehrungen gegen Hardware-Engpässe trifft. Zudem will er gebrauchtes Inventar beschaffen, um dieses zu einem günstigeren Preis als ein fabrikneues Gerät anzubieten.
Wegen der starken Nachfrage vor der Veröffentlichung von GTA 6 ist das Pro-Modell zum regulären Preis kaum erhältlich. Wiederverkäufer und Händler wie GameStop verlangen für gebrauchte PS5-Pro-Konsolen laut Berichten bis zu 1.400 US-Dollar.
Wer seine Konsole noch vor den Preiserhöhungen erworben hat, trifft auf ein bestimmtes Angebot. Wenn dieses Gerät nicht mehr genutzt wird, erhalten Besitzer durch das Angebot von 400 US-Dollar einen soliden Rückkaufswert.
Das Gerät kostete ursprünglich 500 US-Dollar.

Im Vergleich dazu bot der Handel in einer ähnlichen Phase des PS4-Lebenszyklus weitaus geringere Beträge.
Umsätze durch Neue Zirkulation
Ein ungenutztes Gerät in einem Lagerraum generiert keine Umsätze für den Hersteller.
Bringt das Programm eine Konsole zurück in den Umlauf, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Käufe. Käufer erwerben über den PlayStation Store das Spiel GTA 6 oder schließen ein Abonnement für PS Plus ab.
Damit sichert sich Sony Einnahmen, die bei einem verstaubenden Gerät ungenutzt geblieben wären.
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