Polen startet am Freitag, den 25. September 2026, im Nationalstadion in Warschau in die neue UEFA Nations League und trifft auf Bosnien-Herzegowina. Die Auswahl von Jan Urban will in Gruppe B4 Wiedergutmachung betreiben, während die Gäste mit frischer Weltmeisterschafts-Erfahrung aus Nordamerika anreisen.
Der Herbstzyklus der UEFA Nations League bringt für den polnischen und den bosnischen Fußballverband ein wegweisendes Direktduell. Beide Mannschaften finden sich nach Abstiegen in der vorherigen Spielzeit nun gemeinsam in Gruppe B4 der Liga B wieder, wo in den kommenden Wochen ein eng getakteter Rhythmus auf sie wartet.
Kaderveränderungen und Lewandowski im Aufgebot Polens
Angeführt wird die offensive Auswahl dennoch von Robert Lewandowski. Die aktuelle Aufstellung für das Heimspiel in Warschau sieht Marcin Bulka im Tor hinter einer Viererkette aus Matty Cash, Jan Bednarek, Jakub Kiwior und Michal Skoras vor.

WM-Erfahrung als Pfund für Bosnien-Herzegowina
Gegner Bosnien-Herzegowina reist mit frischen Eindrücken aus Nordamerika an. Die Mannschaft von Trainer Sergej Barbarez nahm an der FIFA Weltmeisterschaft 2026 teil, erreichte dort nach einem Remis gegen Kanada und einem Sieg gegen Qatar die K.O.-Runde und scheiterte erst im Sechzehntelfinale an Gastgeber USA. Routiniers wie Sead Kolašinac stabilisieren die Defensive, während Angreifer wie Ermedin Demirovic und Haris Tabakovic für Torgefahr sorgen sollen.
Die Buchmacher sehen den Gastgeber in der Favoritenrolle. Spitzenquoten für einen polnischen Heimsieg liegen bei 1,70, während auf dem Wettmarkt Auswärtserfolge der bosnischen Auswahl deutlich höher bewertet werden (Bet-at-Home führt hier Quoten um 5,00). Schiedsrichter der Begegnung im Warschauer Nationalstadion ist der Grieche Anastasios Papapetrou.
Ausgangslage in Gruppe B4 und das neue Aufstiegssystem
Die Tabellensituation vor dem Anpfiff zeigt die Gäste aus Bosnien-Herzegowina an der Tabellenspitze, während Polen den zweiten Platz belegt. Komplettiert wird die Gruppe von Schweden und Rumänien, die ebenfalls am Freitag aufeinandertreffen. Für alle beteiligten Nationen geht es um den direkten Aufstieg in Liga A, welcher der Gruppenerste direkt erreicht.

Die UEFA hat für diese Saison zudem das Reglement angepasst: Die Gruppenzweiten bestreiten im März 2027 zusätzliche Ausscheidungsspiele gegen Teams aus der höchsten Liga, um den Übergang zur neuen Drei-Ligen-Struktur ab der Spielzeit 2028/29 vorzubereiten.