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Ostbahn: Einschränkungen bis Mittwoch nach Oberleitungsstörung

Nach einem durch ein Tier ausgelösten Oberleitungsstörfall auf der Ostbahn zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha dauern die Reparaturarbeiten an der Verkabelung bis Mittwoch, den 7. Oktober 2026, an. Die ÖBB haben für die Pendler und den Fernverkehr ein neues Fahrplankonzept eingerichtet.

Kabelbrand durch Tierkontakt legt Ostbahn lahm

Am Samstag war seit 9.15 Uhr kein Zugverkehr zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha möglich, während Techniker auf Hochtouren mit den Instandsetzungsarbeiten begannen. Nach ersten Erkenntnissen der ÖBB geriet ein Tier in die Oberleitung und verursachte in weiterer Folge einen Kabelbrand. Ein unerwarteter Zwischenfall im Bereich Götzendorf hat am Samstagvormittag des 3. Oktober 2026 den Zugverkehr auf der Ostbahn im östlichen Niederösterreich massiv beeinträchtigt.

Am Bahnhof Bruck an der Leitha bot sich Reisenden ein unübersichtliches Bild. Zahlreiche Fahrgäste und Touristen warteten am Sonntagvormittag auf Informationen über ihre Weiterreise, während Busse für den Schienenersatzverkehr bereitstanden. Eine Augenzeugin schilderte die angespannte Lage vor Ort: Alle wirken verzweifelt, erklärte eine betroffene Passagierin, die am Bahnhof den wartenden Strom an Menschen beobachtete, der nicht wusste, wie es weitergehen sollte.

Ostbahn: Einschränkungen bis Mittwoch nach Oberleitungsstörung
Foto: Derstandard

Instandsetzung der Verkabelung bis Mittwoch

Am Bahnhof Gramatneusiedl fahren wieder einige Züge in Richtung Bruck an der Leitha ab. Die anhaltenden Defekte an der Infrastruktur erfordern jedoch eine Verlängerung der Einschränkungen.

Um die Passagiere bis zum endgültigen Abschluss der Instandsetzung zu befördern, gilt ein spezielles Fahrplankonzept, das seit Montag um 4.40 Uhr in Kraft ist.

Ostbahn: Einschränkungen bis Mittwoch nach Oberleitungsstörung
Foto: MeinBezirk.at

Auch im Güterverkehr können je Richtung bis zu zwei Züge pro Stunde geführt werden, abhängig von den verfügbaren Trassen.

Neues Konzept für den Fern- und Nahverkehr

Die ÖBB haben in einer Aussendung Details zu den geltenden Regelungen bis zum Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, veröffentlicht.

  • Fernverkehr: Railjet- und RegioJet-Züge verkehren planmäßig und legen zusätzlich einen außerplanmäßigen Halt in Bruck an der Leitha sowie in Gramatneusiedl ein, um die Reisekette nach Wien Hauptbahnhof und Bratislava zu sichern. Seit Sonntag können Railjets und Regiojets durchgehend über die Strecke fahren.
  • RegioJet-Anerkennung: Alle Tickets zwischen Wien und Hegyeshalom werden in diesem Zeitraum uneingeschränkt auch in RegioJet-Garnituren anerkannt.
  • Eurocity-Verbindungen: Die Eurocity-Züge bleiben zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha mit einem Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet und entfallen im Schienenbetrieb grundsätzlich. Ausgenommen davon sind lediglich die Züge EC 343, D 347, EC 346, EC 462 und EC 463.
  • Nahverkehr und Ersatzverkehr: Reguläre Nahverkehrszüge fallen im betroffenen Abschnitt aus. Eine Ausnahme gibt es bei den REX-Zügen in Richtung Neusiedl am See und retour, wo jeweils ein Zug pro Stunde und Richtung fährt. Auf der übrigen Strecke zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.