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Niederösterreichischer Frauenlauf: 3.200 Läuferinnen erlaufen 30.000 Euro

Mehr als 3.200 Läuferinnen haben am Sonntag bei der 20. Auflage des Niederösterreichischen Frauenlaufs in St. Pölten einen neuen Spendenrekord aufgestellt. Nach Angaben des Portals Orf erliefen die Teilnehmerinnen rund um die Seenlandschaft insgesamt 30.000 Euro für den Kampf gegen den Krebs.

Wie das Portal Orf berichtet, gingen exakt 30.000 Euro aus der Veranstaltung für den Kampf gegen den Krebs hervor, womit ein neuer Spendenrekord verzeichnet wurde.

Streckenangebote und Generationenwertung in St. Pölten

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Die mehr als 3.200 Teilnehmerinnen konnten laut Orf zwischen verschiedenen Distanzen wählen. Im Angebot standen Laufstrecken über 9,8 Kilometer, 5,2 Kilometer und 2,5 Kilometer sowie eine 5,2 Kilometer lange Nordic-Walking-R Strecke. Für Kinder gab es zwei altersgerechte Distanzen über 500 beziehungsweise 1.000 Meter.

Der Organisator Christian Kohl hob gegenüber dem Sender hervor, wie wichtig die Einbindung der jüngsten Teilnehmerinnen ist: Die bekommen die Medaillen dann direkt überreicht und das ist für die eine super Freude und für uns, die wir überreichen dürfen, natürlich auch. Die Kinder sind sicherlich ein Highlight, sagte Kohl laut Orf.

Eine weitere Besonderheit der diesjährigen Veranstaltung war die sogenannte 2er-Generationenwertung. Dabei traten Teams an, zwischen deren Mitgliedern ein Altersunterschied von mindestens 20 Jahren lag.

Unterstützung für Krebshilfe und Rotes Kreuz

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Der Erlös der Veranstaltung kommt direkt gemeinnützigen Organisationen zugute. Pro Teilnehmerin flossen zehn Euro an die Krebshilfe Niederösterreich sowie an die Stammzellspende des Österreichischen Roten Kreuzes, wie Orf weiter meldet.

Bei der anschließenden Siegerehrung im Sportzentrum Niederösterreich betonte die für Frauen und Familien zuständige Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Bedeutung des Events: Der NÖ Frauenlauf vereint Prävention, Gesundheitsförderung und gelebte Solidarität. Unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen aktiv zu unterstützen, erklärte Teschl-Hofmeister laut Orf.

Gemeinschaftserlebnis und Sichtbarkeit im Sport

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Abseits des Spendenerfolgs ging es bei der Jubiläumsveranstaltung darum, einen aktiven Alltag zu fördern, Barrieren abzubauen und die Sichtbarkeit von Frauen im Sport zu erhöhen. Unabhängig von Alter und Fitnesslevel standen Bewegung und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

So zeigte sich eine Teilnehmerin im Zielbereich erfreut über ihre Leistung und äußerte gegenüber Orf: Ich war besser als im Training. Eine andere Läuferin fasste das sportliche Miteinander zusammen: Wir hatten kein Ziel, dementsprechend sind wir gelaufen und gegangen und haben es genossen.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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