Zum Inhalt springen
Gesundheit

Neue Studie: Vitamin D reduziert Atemwegsinfekte bei Kindern kaum

„Die Einnahme von Vitamin D reduziert Atemwegsinfekte bei Kindern kaum, zeigt eine neue Studie mit 31.500 Teilnehmern. Experten warnen vor überflüssigen Nahrungsergänzungsmitteln und verweisen auf fehlende wissenschaftliche Belege.“
According to the study from the University of Auckland, published in the AOK Gesundheitsmagazin and reported by news.google.com, 107 studies with over 31,500 children under five were analyzed. The results indicated minimal reduction in doctor visits, with no significant protective effect.

Ergebnisse der Studie zu Atemwegsinfekten

Ergebnisse der Studie zu Atemwegsinfekten
Photo: Nau

„Studie zu Vitamin D und Atemwegsinfekten“
Eine Übersichtsarbeit der Universität Auckland, die 107 Studien mit über 31.500 Kindern unter fünf Jahren untersuchte, ergab, dass Vitamin-D-Präparate Atemwegsinfekte bei Kindern kaum vorbeugen. Die Forscher fanden nur eine geringfügige Reduktion der Arztbesuche, die statistisch nicht signifikant war. „Selbst höhere Dosen zeigten keinen Durchbruch“, heißt es in der Studie, die auf Daten aus neuseeländischen Kliniken basiert. Die Ergebnisse wurden von der AOK Gesundheitsmagazin veröffentlicht und von news.google.com berichtet.

Kritik an der pauschalen Supplementierung

UNSER GEHIRN LIEBT VITAMIN D | Neue Studie gibt Hoffnung | Was kann man noch machen?

„Kritik an Wachstumsprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln“
Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) warnen vor der pauschalen Supplementierung von Vitamin D bei gesunden Kindern. Laut einem Bericht des Aponet.de sind Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland in der Regel nicht erforderlich, da die Nährstoffzufuhr von Kindern insgesamt gut sei. „Viele Präparate sind willkürlich zusammengesetzt und oft zu hoch dosiert“, kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Dieser Marktcheck wurde im Aponet.de veröffentlicht.

„Vitamin-D-Studie nährt Zweifel an üblichen Empfehlungen“
Die aktuelle Vitamin-D-Studie untermauert die Skepsis gegenüber pauschaler Supplementierung bei Kindern. Fachleute fordern weitere klinische Studien, bevor allgemeine Empfehlungen möglich sind. „Pauschale Supplementierung bringt oft nicht, was sie verspricht“, betont der Bericht von Ad-hoc-news.de, der auf Daten der Universität Auckland zurückgreift. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der AOK Gesundheitsmagazin durchgeführt und von news.google.com übernommen.

Warnung vor irreführenden Wachstumsprodukten

Warnung vor irreführenden Wachstumsprodukten
Photo: aponet.de

„Risiken von Wachstumsprodukten und Zuckerbelastung“
Schweizer Kinderärzte warnen vor Wachstumsprodukten, die oft mehr Zucker als Nährstoffe liefern. Ein Bericht der Nau.ch zeigt, dass viele «Wachstumsprodukte» keine nachgewiesene Wachstumsbeschleunigung bieten. „Die Begriffe wie «Wachstum» oder «Entwicklung» sind überwiegend marketinggetrieben“, sagt Kinderarzt Carsten Posovszky. Die Produkte seien zudem „erheblich teurer als normale Lebensmittel“. Dieser Kritikpunkt wurde in der Nau.ch veröffentlicht.

„Wie Eltern richtig reagieren: Ernährung und Prävention“
Experten empfehlen, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, statt auf Nahrungsergänzungsmittel zu setzen. „Statt auf Zwang zu setzen, raten die Fachleute dazu, unterschiedliche Lebensmittel regelmäßig anzubieten“, heißt es im Aponet.de. Die Website der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) weist darauf hin, dass das kindliche Immunsystem sich im Aufbau befindet und besonders Schutz benötigt. Dieser Rat wurde in der AOK Gesundheitsmagazin veröffentlicht.

„Was kommt als nächstes? Regulierung und weitere Forschung“
Die Ergebnisse der Vitamin-D-Studie könnten zu einer Überarbeitung von Empfehlungen führen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) prüfen aktuell, ob gesundheitsbezogene Aussagen zu Nahrungsergänzungsmitteln strenger reguliert werden müssen. „Gesundheitsversprechen sind nur mit gesicherter wissenschaftlicher Basis erlaubt“, betont das BLV, wie in der Ad-hoc-news.de berichtet wird.

„Warum die Debatte wichtig ist: Langfristige Auswirkungen“
Die Debatte um Vitamin-D-Präparate hat langfristige Auswirkungen auf die Kindererziehung und Gesundheitspolitik. Experten warnen vor einer Überdosierung von Nährstoffen, die zu schwerwiegenden Folgen führen könnte. „Überflüssige Mittel längst identifiziert“, heißt es in einem Bericht des Konsumentenschutzes, der 2024 veröffentlicht wurde. Dieser Hinweis wurde in der Ad-hoc-news.de veröffentlicht.

„Zusammenfassung: Evidenz statt Marketing“
Die aktuelle Forschung zeigt, dass Vitamin-D-Präparate bei gesunden Kindern kaum Schutz vor Atemwegsinfekten bieten. Experten betonen, dass eine ausgewogene Ernährung und Präventionsmaßnahmen effektiver sind als Nahrungsergänzungsmittel. „Die Produkte sind primär marketinggetrieben“, warnt die Pädiatrie Schweiz, wie in der Nau.ch berichtet wird. Die Ergebnisse der Studie untermauern die Notwendigkeit, kritisch mit gesundheitsbezogenen Werbeaussagen umzugehen.

Find more reporting in our Gesundheit section.

Teilen Facebook X WhatsApp E-Mail
Dr. Lena Hartmann

Über den Autor

Dr. Lena Hartmann leitet das Gesundheitsressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet seit ueber zehn Jahren ueber Praevention, Medizinpolitik und digitale Gesundheit und legt besonderen Wert auf verstaendliche, quellenbasierte Einordnung.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.