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Unternehmen

Nasdaq verliert mehr als 3 % nach starkem Arbeitsmarktbericht

Die US-Börsen verzeichneten am Freitag, den 5. Juni 2026, deutliche Verluste, nachdem ein überraschend starker Arbeitsmarktbericht für Mai die Erwartungen übertraf. Während der Nasdaq Composite um mehr als 3 % einbrach, belasteten ein massiver Ausverkauf bei Halbleiteraktien und steigende Anleiherenditen die Stimmung, was die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen durch die Federal Reserve befeuerte.

Starker Arbeitsmarkt befeuert Zinshoffnungen der Fed

Wie CNBC berichtete, fielen der S&P 500 und der Nasdaq Composite am Freitag deutlich, da ein kräftigerer als erwartet ausfallender Arbeitsmarktbericht für Mai die Anleger nervös machte. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen im nicht-landwirtschaftlichen Sektor lag bei 172.000, was weit über den Erwartungen der Ökonomen lag, die mit etwa 80.000 bis 88.000 Stellen gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,3 % stabil. Diese Stärke des Arbeitsmarktes führte jedoch dazu, dass die Renditen für Staatsanleihen stiegen, da die Marktteilnehmer nun verstärkt mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank bis zum Ende des Jahres rechnen. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe kletterte über 4,5 %, während die 30-jährige Rendite die Marke von 5 % überschritt.

Halbleiter-Sektor und KI-Handel unter massivem Verkaufsdruck

Der Schock durch Broadcom

Laut Yahoo Finance lösten die Ergebnisse von Broadcom Schockwellen im KI-Handel aus, was zu einem anhaltenden Abverkauf bei Chip-Herstellern führte. Der Tech-Sektor verzeichnete einen Rückgang von mehr als 5 %, was den schlechtesten Tag seit April 2025 markierte.

„Das ist ein wenig Gewinnmitnahmen.

Starker Arbeitsmarkt befeuert Zinshoffnungen der Fed
cluster (priority): CNBC
Stocks Slip Ahead of US Jobs Report; Nasdaq Seeks 23-Hour Trading | Bloomberg Brief 12/16/2025

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Anshul Sharma, Chief Investment Officer bei Savvy Wealth Besonders hart traf es die führenden Halbleiterwerte. Während Broadcom am Freitag um 5 % fiel, nachdem die Aktie bereits am Donnerstag um mehr als 12 % eingebrochen war, verzeichneten andere Schwergewichte ebenfalls drastische Verluste.
Unternehmen Kursveränderung (ca.)
Broadcom -5 %
Nvidia -4 %
Micron -7 % bis -8 %
AMD -8 %
Intel -8 %

Defensive Rotation und der Kurssturz bei Bitcoin

Während die Technologiebranche unter Druck geriet, suchten Anleger Zuflucht in defensiveren Sektoren. Der Bereich Basiskonsumgüter legte um fast 2 % zu, wobei Unternehmen wie Colgate-Palmolive und Coca-Cola jeweils mehr als 3 % zulegten. Diese Rotation aus dem Tech-Bereich droht zudem, die historische Siegesserie des S&P 500 zu beenden; der Index steht kurz davor, seine zehnte Woche in Folge mit Gewinnen abzuschließen, was die längste solche Serie seit 1985 wäre. Auch der Kryptomarkt geriet ins Visier der Verkäufe. Bitcoin (BTC-USD) sank um mehr als 2 % auf 61.000 $. Ein kritischer technischer Punkt wurde dabei unterschritten. Bitcoin fiel unter seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, ein Niveau, das von Händlern oft als „ultimativer Trendsetter“ bezeichnet wird. Wie Brian Sozzi von Yahoo Finance anmerkte, markiert dieser Rückgang einen bedeutenden Moment, da der Preis seit dem ersten Mal seit 2023 wieder unter diesen Durchschnitt gefallen ist. Die Kryptowährung hat in der letzten Woche mehr als 14 % an Wert verloren.
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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

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