Die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos steigt in Deutschland stark, während Experten und Verbände über die Ausweitung der staatlichen Förderung debattieren. Die E-Auto-Förderung gilt derzeit nur für Neuwagen, aber der ACV fordert eine Öffnung für gebrauchte Fahrzeuge.
Die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos in Deutschland hat sich deutlich erhöht, während die staatliche Förderung weiterhin auf Neuwagen beschränkt bleibt. Der ACV Automobil-Club Verkehr fordert, die Prämien auch für gebrauchte Stromer zu erweitern, da das Interesse an zweitverkauften Elektrofahrzeugen stark wächst. Im September 2026 lag das Interesse an gebrauchten Elektroautos auf AutoScout24 um 67 Prozent über dem Durchschnitt der Monate Januar und Februar, wie die Quellen berichten. Zudem zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag von Agora Verkehrswende und der Stiftung Klimaneutralität, dass 37 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.000 Euro sich einen gebrauchten E-Wagen vorstellen können.
Die Agora Verkehrswende wurde 2016 von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation gegründet, wie die Quelle T-Online erwähnt. Die Agora Verkehrswende warnt vor der Gefahr, dass eine Förderung für gebrauchte E-Autos die Preise weiter anheben könnte, da das Angebot bereits knapp ist.

Rising Demand for Used EVs
Der Markt für gebrauchte Elektroautos wächst, obwohl das Angebot begrenzt ist. Im August 2026 erreichte der Marktanteil von E-Pkw bei Gebrauchtwagen 5,3 Prozent. Die Nachfrage steigt, während das Angebot knapp bleibt, was zu steigenden Preisen führt. Im September 2026 lag der durchschnittliche Angebotspreis für gebrauchte E-Autos bei 42.763 Euro, ein Anstieg um 2.095 Euro gegenüber dem Vorjahr, wie die Quelle Notebookcheck berichtet. In Österreich stieg die Nachfrage nach gebrauchten Stromern im September 2026 um 78 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während Benziner und Diesel an Zuspruch verloren, wie der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index zeigt.
Die Preisanstiege sind auf das geringe Angebot und das hohe Interesse zurückzuführen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 33.700 gebrauchte E-Pkw exportiert, während nur 4.700 importiert wurden. Wichtige Zielmärkte sind Dänemark, die Niederlande, Finnland und Belgien, wo Verbrenner stark besteuert werden und Käufer bereit sind, mehr für gebrauchte E-Autos zu zahlen. Zudem sanken die Preise für Benziner um 5 Prozent und für Diesel um 5 Prozent, während die Gebrauchtwagenpreise für E-Autos stiegen.
Debates Over Subsidy Expansion
Im ersten Halbjahr 2026 wurden 33.700 gebrauchte E-Pkw aus der Bundesrepublik exportiert, während während desselben Zeitraums lediglich 4.700 Fahrzeuge importiert wurden. Dies führt zu einem Export-Überschuss, der die Verknappung des Angebots verstärkt. Zudem warnen Experten, dass eine Förderung für gebrauchte E-Autos die Nachfrage weiter steigern und den Markt in eine ungleiche Lage bringen könnte.
Proposals for Newer Used Vehicles
Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) schlägt vor, die Förderung auf junge Gebrauchtwagen mit einem Alter von bis zu 14 Monaten auszuweiten. Dies könnte die Nachfrage erhöhen und Käufern mit kleinerem Budget helfen. Zwischen Januar und Juli 2026 entfielen auf Tesla 18,51 Prozent der geförderten Fahrzeuge, während der Anteil am gesamten E-Auto-Markt bei 6,54 Prozent lag. VW Pkw erreichte einen Förderanteil von 5,15 Prozent bei einem Marktanteil von 13,34 Prozent, BMW kam auf 3,64 Prozent bei einem Marktanteil von 8,66 Prozent.

Calls for Standardized Battery Certificates
Die staatliche Förderung gilt seit dem 1. Januar 2026 und kann seit Mai beantragt werden. Bislang sind nur Neuwagen und Leasingmodelle gefördert, während gebrauchte E-Autos von der Prämie vollständig ausgenommen sind. Der ACV argumentiert, dass dies einen entscheidenden Zugang zur Elektromobilität unberücksichtigt lässt, da die Mehrheit der privaten Haushalten vor allem ein Gebrauchtwagen infrage kommt.
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