Die Sportmoderatorin Monica Lierhaus hat sich bei einem schweren Sturz in ihrer Wohnung das Bein gebrochen. Nach einer absolvierten Reha blickt die 56-Jährige optimistisch nach vorn und plant bereits für Ende Oktober ihre Rückkehr vor die Kamera bei RTL.
Die bekannte Sportmoderatorin ist in ihrer Wohnung unglücklich gestürzt und zog sich dabei einen Beinbruch zu. Der Unfall liegt bereits einige Wochen zurück, wie nun bekannt wurde.
Genesung und der geplante Neustart bei RTL
Trotz der schmerzhaften Verletzung gibt die 56-Jährige Entwarnung. Mir geht es schon wieder ziemlich gut
, erklärte Monica Lierhaus im Gespräch mit dem Magazin Bunte über ihren aktuellen Zustand. Der Knochenbruch sei mittlerweile gut verheilt.

Mittlerweile absolviert die Moderatorin notwendige Reha-Maßnahmen. Dank der guten Fortschritte kann sie im Alltag bereits auf Gehhilfen verzichten, wie sie gegenüber dem Magazin betonte.
Ihre Stimme klang bei dem Telefonat mit der Redaktion kräftig und wach. Nach eigenen Angaben benötigt sie keine Krücken mehr, alles sei gut. Ihre Rückkehr in den Fernsehbetrieb hat sie fest im Blick, wenn der Heilungsprozess weiterhin so positiv verläuft. Bereits vor ihrem Comeback vor drei Jahren prägte sie über viele Jahre die deutsche Sportberichterstattung.
Für den Kölner Sender RTL führte sie seit ihrer Rückkehr ins Fernsehen im Rahmen des Formats „Monicas Meistermacher“ Gespräche mit bedeutenden Größen des deutschen Fußballs. In dieser Interviewreihe waren unter anderem Trainerlegenden wie Otto Rehhagel, Jürgen Klopp und Felix Magath zu Gast. Im darauffolgenden Frühjahr schloss sich zudem das Format „WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestraineran, welches mit Jürgen Klinsmann startete.
”
- Der Beinbruch ist nach Angaben der Moderatorin gut verheilt.
- Sie benötigt keine Krücken mehr für die Fortbewegung.
- Aktuell arbeitet sie mit Reha-Maßnahmen an ihrer vollständigen Genesung.
- Ende Oktober ist die Rückkehr vor die Kamera bei RTL geplant.
Jahre des Kampfes nach dem Eingriff von 2009
Gesundheitliche Hürden prägen das Leben der Journalistin seit mehr als anderthalb Jahrzehnten. Im Januar 2009 sollte ein Aneurysma im Gehirn von Lierhaus operativ entfernt werden, wodurch schwere Hirnblutungen ausgelöst wurden. Während des Eingriffs ging etwas schief, als das Aneurysma platzte und fatale medizinische Komplikationen nach sich zog. Die behandelnden Ärzte rieten ihrer Familie damals bereits, sich von ihr zu verabschieden. Ihre Schwester Eva kam eigens aus den Vereinigten Staaten an ihr Krankenbett, um ihr beizustehen.
Es folgte ein langer und mühsamer Weg zurück in den Alltag. Nach dem Erwachen aus dem Koma verbrachte die Sportjournalistin insgesamt acht Monate in einer Rehaklinik am Bodensee. Im Rahmen eines Podcasts schilderte sie ihren damaligen Zustand drastisch und erklärte, dass sie nicht einmal schlucken, gehen, stehen oder sitzen konnte.
Trotz dieser massiven körperlichen Einschränkungen verfolgte sie früh den klaren Willen, die Rehaklinik auf eigenen Füßen zu verlassen. Im Jahr 2011 folgte ein viel beachteter Auftritt bei der Goldenen Kamera, bei dem sie sich bewusst der Öffentlichkeit zeigte. Dennoch begleiten sie die Folgen des missglückten Eingriffs bis zum heutigen Tag im Alltag. Besonders ihr Gleichgewichtssinn ist dauerhaft beeinträchtigt. Sie selbst gestand, dass sie an einer Treppe ohne Geländer völlig aufgeschmissen sei und diese nicht bewältigen könne.
Mein Gleichgewichtssinn ist so stark geschädigt, dass ich keine Treppen ohne Geländer gehen kann. Und wenn da eine Treppe ist, kein Geländer, dann Feierabend, kann ich nicht ran.
Monica Lierhaus, Sportmoderatorin, im Podcast „Wie geht’s?“
Im Rückblick auf diese schwere Zeit sprach sie im Podcast zudem über die emotionalen Belastungen nach der Reha im Jahr 2009. Besonders die Blicke anderer Menschen auf der Straße empfand sie damals als extrem belastend. Sie schilderte, wie sie sich gefühlt habe, als wäre sie angestarrt worden wie ein Monster, was sie als absolute Katastrophe beschrieb. Nach all diesen Schicksalsschlägen kämpfte sich die ehemalige Moderatorin der ARD-„Sportschau, die sich einst in der männerdominierten Welt des Fußballs durchsetzte, jedoch immer wieder zurück.

Rückkehr in den Sportjournalismus
Halt findet die Journalistin vor allem bei ihrer Familie und in ihrer Arbeit. Nach ihrem offiziellen TV-Comeback im Jahr 2023 arbeitet sie fest für den Kölner Sender RTL und gehört zum Sportteam von „RTL Aktuell. Zuletzt führte sie dort im Rahmen von Interviews wieder Gespräche mit Sportlern und Trainern, wodurch sie ihren Weg zurück in den professionellen Journalismus erfolgreich fortsetzt.
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