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Mississippi und Alaska: Ungewisse Senatswahlen wegen knapper Ergebnisse

Der US-Senat steht vor einer ungewissen Entscheidung in Mississippi und Alaska, da in beiden Bundesstaaten die Stimmenauszählung für die Senatswahlen aufgrund extrem knapper Ergebnisse und noch ausstehender Stimmzettel Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen könnte.

Enges Rennen um den Sitz von Cindy Hyde‑Smith

In Mississippi führt der Demokrat Scott Colom gegen die amtierende republikanische Senatorin Cindy Hyde‑Smith. Während die Ergebnisse noch unvollständig und inoffiziell sind, berichtete Decision Desk, dass Colom die Republikanerin mit lediglich 43 Stimmen Vorsprung anfing, bevor sich sein Vorsprung auf etwa 2.000 Stimmen ausweitete.

Die Auszählung wird durch tausende noch nicht berücksichtigte Briefwahl- und Affidavit‑Stimmzettel beeinflusst. In Mississippi können Briefwahlunterlagen, die am Wahltag per Post aufgegeben wurden, bis zu fünf Tage nach der Wahl eintreffen.

Alaska, Mississippi Senate races still too close to call Wednesday morning

Alaska und das Ranked‑Choice‑Verfahren

In Alaska führt die Demokratin Mary Peltola in einem engen Rennen gegen den amtierenden republikanischen Senator Dan Sullivan. Laut Angaben lag bei etwa 74 % der bereits ausgezählten Stimmen Peltola vorne. Die genauen Vorsprünge variieren je nach Quelle: Peltola führte laut AP mit weniger als 1.000 Stimmen vor Sullivan.

Ein entscheidender Faktor in Alaska ist das System der Rangwahl (Ranked‑Choice Voting). Sollte kein Kandidat mehr als 50 % der Stimmen erreichen, beginnt die Umverteilung der Stimmen der anderen Kandidaten.

Mississippi und Alaska: Ungewisse Senatswahlen wegen knapper Ergebnisse
Foto: nydailynews.com

Rechtliche Schritte und politische Auswirkungen

Die knappen Ergebnisse haben bereits politische Reaktionen ausgelöst. In Mississippi reichte die staatliche Demokratische Partei eine Klage wegen Problemen in einigen Wahllokalen in DeSoto County ein, die sie jedoch später zurückzog.

Die politische Bedeutung der beiden Rennen für die Machtverteilung im US‑Senat ist hoch. Die Demokraten haben bereits 54 der 100 Sitze gesichert. Ein Sieg in beiden Staaten würde die demokratische Mehrheit auf 56 Senatoren erhöhen.

Mississippi and Alaska Senate races remain unresolved
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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