Microsoft plant im Jahr 2027 mit Windows 11 Version 27H2 eine neue Plattformversion, die Nutzer unterschiedlicher Betriebssystem-Codebasen wieder zusammenführen soll. Das geht aus Branchenberichten hervor, die auch auf eine schrittweise Veröffentlichung und weitreichende Neuerungen bei der Systemarchitektur hindeuten.
Die Weiterentwicklung von Windows 11 steht vor einer wesentlichen Konsolidierung.
Die Codebasis-Spaltung zwischen Standard-PCs und neuer Hardware
In der aktuellen Marktphase unterscheidet das Unternehmen erstmals strikt zwischen verschiedenen Plattformgrundlagen. Während die Mehrheit der Anwender auf der seit 2024 etablierten Basis mit dem Codenamen Germanium arbeitet, die die Versionen 24H2, 25H2 sowie das neue Release 26H2 antreibt, erhalten spezielle Geräte eine separate Architektur laut Berichten von Windows Central. Die Version 26H1 nutzt beispielsweise die neue Codebasis Bromine, die exklusiv für Geräte mit Snapdragon-X2- und RTX-Spark-Prozessoren entwickelt wurde.
Dieser Schritt war nach Insiderinformationen notwendig geworden, weil neuartige Arm-Architekturen umfangreiche Anpassungen auf Kernel-Ebene erforderten und es für den Konzern bequemer war, diese in ein neues Fundament zu gießen anstatt sie in Germanium nachzurüsten. Für bestehende Computersysteme bietet diese Sonderversion daher keine Vorteile, weshalb die breite Masse der Anwender auf der bewährten Plattform verbleibt.

Zeitplan und Veröffentlichung im Jahr 2027
Die Zusammenführung aller Nutzer auf eine gemeinsame Architektur ist für das Jahr 2027 vorgesehen berichtet die Fachpresse bei PC-WELT. Erwartet wird ein Release im September oder Oktober 2027, womit das Unternehmen seinen traditionellen Veröffentlichungszeitraum im zweiten Halbjahr beibehalten würde schätzen Analysten ein.
Im Gegensatz zu kleineren Aktualisierungen soll es sich bei der Version 27H2 um ein vollständiges Betriebssystem-Upgrade handeln, das das gesamte System ersetzt und etwas länger dauert als ein reines Enablement Package wie Recherchen von Windows Central zeigen. Das bedeutet, dass das gesamte System ausgetauscht wird, während installierte Anwendungen, persönliche Dateien und Einstellungen erhalten bleiben bestätigen die vorliegenden Berichte.
Ausblick auf die Strontium-Plattform und den Rollout
Als technische Basis für das kommende Großprojekt wird in Branchenkreisen spekuliert, dass eine Plattform neuer als Bromine zum Einsatz kommen könnte, bei der es sich um die Windows-Strontium-Plattform handeln könnte erklären die Quellen. Deren Fertigstellung wird für die erste Hälfte des Jahres 2027 prognostiziert, was exakt in den historischen Entwicklungsrhythmus des Konzerns passen würde so die Marktbeobachtung.
Wegen der Komplexität des Austauschs der gesamten Codebasis plant der Hersteller eine gestaffelte Bereitstellung in Wellen heftet die Fachberichterstattung an. Nutzer erhalten das Update demnach nicht alle sofort zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, um eine fehlerfreie Installation auf den unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen sicherzustellen wie aus den Planungsdetails hervorgeht.
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