LASK setzte sich am 17. Oktober 2026 im Linzer Stadtderby der ADMIRAL Frauen Bundesliga mit 3:0 gegen die SPG Union Kleinmünchen/FC Blau-Weiß Linz durch. Jaanika Volkov, Evelina Kos und Ella Herbst erzielten die Treffer auf dem LASK-Platz an der Daimlerstraße und bescherten den Gastgeberinnen einen klaren Erfolg zum Rückrundenauftakt.
LASK dominiert das Linzer Stadtderby von Beginn an
Der LASK ging als Favorit in die zehnte Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga und übernahm auf dem heimischen Platz an der Daimlerstraße sofort das Kommando. Die Mannschaft kontrollierte Ball und Gegner, während von den Gästen aus Kleinmünchen und Blau-Weiß Linz im ersten Durchgang offensiv kaum nennenswerte Aktionen kamen.
Nach einer halben Stunde Spielzeit brach ein ruhender Ball den Bann. Jaanika Volkov trat zu einem Freistoß an, der von der linken Seite aus dem Halbfeld in den Strafraum flog. Das Spielgerät ging an Freund und Feind vorbei und schlug unhaltbar im langen Eck ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff verzeichnete die Spielgemeinschaft durch Florentine Dorfer zwar den ersten ernsthaften Torschuss, doch der Ball landete sicher in den Armen von Torhüterin Sarah Trinkl. So ging der LASK mit einer verdienten Führung in die Kabinen.
Elfmeter und Spätstart entscheiden die Partie
Die zweite Hälfte begann ereignisreich. Kurz nach Wiederanpfiff holte Ella Herbst einen Strafraum ein, doch Dayna Tuppinger schoss den Ball zentral über das Tor und vergab die Chance zur frühen Vorentscheidung.

Der LASK zeigte sich davon unbeeindruckt. Nur wenige Minuten später foulte Anika Hofschweiger die eingewechselte Leonie Schmidle im Strafraum. Diesmal übernahm Evelina Kos die Verantwortung vom Punkt und verwandelte sicher ins linke untere Eck, nachdem sie Torhüterin Julia Forstner verladen hatte.
In der Schlussphase versuchte Blau-Weiß Linz zwar durch Standardsituationen Druck aufzubauen, blieb jedoch weitgehend harmlos. Den Schlusspunkt setzte Ella Herbst in der Nachspielzeit. Sie zog aus der Distanz ab und traf mittig zum 3:0-Endstand.
Tabellenlage und Reaktionen zum Derby
Vor dem Aufeinandertreffen hatten beide Linzer Vereine vor der Länderspielpause Niederlagen einstecken müssen. Der LASK unterlag Südburgenland knapp mit 0:1, während Blau-Weiß in Altach mit 1:6 unter die Räder geraten war und auf den letzten Tabellenplatz abrutschte. Durch den Derbysieg untermauerten die LASK-Frauen ihre Position im Mittelfeld der Tabelle, nachdem sie die Hinrunde auf dem sechsten Rang beendet hatten.
Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt und unsere Chancen genutzt. Ein Derbysieg ist immer schön, ich bin stolz auf das gesamte Team. Wir wollen den Schwung in die kommenden Wochen mitnehmen.
Markus Eitl, LASK-Cheftrainer
Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams zu Saisonbeginn am 1. August hatten die LASK-Frauen auswärts knapp mit 3:2 für sich entschieden. Mit dem neuerlichen Erfolg bauen die Gastgeberinnen ihre Bilanz im städtischen Duell aus.
Die ADMIRAL Frauen Bundesliga kehrte mit diesem zehnten Spieltag aus der Länderspielpause zurück. Neben dem Linzer Stadtderby wartete zum Rückrundenauftakt des Grunddurchgangs unter anderem das ORF Sport+ Livespiel zwischen St. Pölten und der Wiener Austria sowie das Wiener Duell zwischen Rapid und der Vienna auf die Fans. LASK und Blau-Weiß Linz absolvierten damit den Auftakt dieser zehnten Runde.
Die Gäste aus Kleinmünchen und Blau-Weiß Linz nahmen im Laufe der zweiten Halbzeit personelle Veränderungen vor, um neuen Schwung in die Offensivabteilung zu bringen. Unter anderem wurde Valeria Buric für Leonie Müller in die Partie gebracht. Trotz dieser Wechsel fehlte den Angriffsversuchen der Auswärtsmannschaft in der zweiten Halbzeit der nötige Druck, um die kompakte Hintermannschaft der Gastgeberinnen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Für die LASK-Frauen, die von Schiedsrichterinnen und Offiziellen auf dem Rasen begleitet wurden, war es der zweite Derbysieg in der laufenden Saison. Bereits das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit war an das Team gegangen, das die Begegnung an der Daimlerstraße vor heimischem Publikum von der ersten Minute an kontrollierte. Nach dem verpassten Elfmeter zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ sich das Team von Trainer Markus Eitl nicht aus dem Konzept bringen und spielte die Partie souverän zu Ende.