Irland hat Argentina zum Auftakt der Nations Championship in Dublin am Freitagabend, dem 6. November 2026, mit 42:12 deklassiert. Trotz sechs erzielter Versuche und eines deutlichen Abstands zeigte sich Nationaltrainer Andy Farrell unzufrieden mit der mangelnden Entschlossenheit seiner Mannschaft in der Schlussphase.
Vor den Augen der Zuschauer im Aviva Stadium lieferten die Gastgeber eine dominant geführte Partie ab, bei der insbesondere Vollzugsspieler Hugo Keenan mit einem Dreierpack im Gedächtnis blieb. Mateo Carreras brachte die Gäste aus Südamerika zwar in der zehnten Minute in Führung, doch Irland übernahm im Anschluss die Kontrolle über das Spielfeld. Zweite-Reihe-Spieler Tadhg Beirne erklärte nach dem Spiel laut BBC Sport und Yahoo Sports, dass die Gäste came out firing
seien, was das irische Pack jedoch nicht überrascht habe: We weathered the storm and got into how we wanted to play the game.
Beirne fügte hinzu: What was pleasing about that was some of those tries were proper team tries and everyone was involved with them. That was the biggest takeaway from the game that.
Gleichzeitig betonte er, man sei etwas frustriert darüber gewesen, das Territorium am Ende des Feldes und die eigenen Chancen nicht mehr voll genutzt zu haben.
Farrell kritisiert fehlende Härte nach deutlichem Sieg
Sechs Versuche reichten dem Cheftrainer nicht, um restlos glücklich zu sein. Obwohl die Iren 59 Prozent der Partie im gegnerischen Territorium verbrachten und das Spielgeschehen dominierten, blieben nach der 55. Minute durch einen Treffer von Ronan Kelleher keine weiteren Punkte mehr auf der Anzeigetafel stehen. Die Partie spiegelte für Farrell eine verpasste Gelegenheit wider, den Gegner noch härter zu treffen.
Offensichtlich ist das Ergebnis gut, denn nicht viele Teams schaffen das gegen Argentinien, sie sind eine gefährliche Mannschaft
Andy Farrell, Cheftrainer
Trotz der klaren Überlegenheit registrierten die Verantwortlichen zahlreiche individuelle Fehler im eigenen Spiel. Argentiniens Cheftrainer Felipe Contepomi verwies darauf, dass sein Team gegen eine der besten Mannschaften der Welt schmerzhaft für Unkonzentriertheiten bestraft wurde. Neben Dan Sheehan trugen sich weitere Akteure in die Scorerliste ein, darunter Sam Prendergast und Hugo Keenan.

Personalprobleme und Verletzungssorgen im irischen Kader
Der deutliche Erfolg fordert auf personeller Ebene seinen Tribut. Kapitän Dan Sheehan musste im ersten Durchgang nach einem missglückten Kopf-Aufprall-Test ausgewechselt werden, wobei Farrell später Entwarnung gab und laut Yahoo Sports erklärte, der Spieler seems fine in the dressing room
.
Neben Sheehan trugen sich weitere Leistungsträger in die Verletztenliste ein. Robert Baloucoune musste in der 58. Minute vom Platz, während Mack Hansen nach einer Behandlung weiterspielte; auch Baloucoune, Hansen, Sean Jansen und Josh van der Flier fingen sich Blessuren ein. Die medizinische Abteilung steht vor einer intensiven Arbeitswoche, während Craig Casey die Chance nutzte, sich auf der Scrum-Half-Position zu präsentieren, und auch Nick Timoney sowie Sam Prendergast starke Leistungen zeigten.
Mehr zu Irland
Auch interessant