Während die Nachfrage nach den budgetfreundlichen Wildcat Lake-Chips von Intel das Angebot übersteigt und die Bestände komplett ausverkauft sind, prognostiziert das Unternehmen am 29. Oktober 2026 für das kommende Jahr 2027 keine Entspannung bei der Speicherknappheit für PCs.
Während Intels jüngster Bilanzkonferenz am 29. Oktober 2026 gab das Management tiefe Einblicke in die angespannte Marktlage für mobile Computer.
Lip-Bu Tan und David Zinsner melden leere Lager bei Wildcat Lake
Intel kann nach eigenen Angaben die Nachfrage nach seinen besonders preiswerten Prozessoren nicht mehr bedienen. Auf der Telefonkonferenz zu den aktuellen Geschäftszahlen erklärte CEO Lip-Bu Tan, dass der Bedarf an den auf Sparsamkeit optimierten Wildcat Lake-Chips die aktuelle Produktion deutlich übersteigt.
🚨 NODEWIRE — ALERTINTEL CEO SAYS IT HAS SUCCESSFULLY RAMPED PANTHER LAKE ON INTEL 18A, DEMAND FOR WILDCAT LAKE IS OUTSTRIPPING SUPPLY, AND NOVA LAKE, ITS FIRST INTEL 18AP CLIENT PRODUCT, IS TRACKING AHEAD OF SCHEDULE, WITH DESIGN WINS EXPECTED TO BE TWICE THOSE OF PANTHER LAKE
is outstripping supply.
Lip-Bu Tan, CEO bei Intel
CFO David Zinsner bestätigte diese Entwicklung und teilte mit, dass die entsprechenden Prozessoren vollständig ausverkauft sind. Demnach verzeichnet das Unternehmen ein starkes Wachstum bei dieser Prozessorfamilie. Laut Zinsner kommt der Erfolg der Chips genau zum richtigen Zeitpunkt, da sie konsequent auf niedrige Kosten optimiert sind und der Markt genau diesen Bereich stark nachfragt.
Günstige Windows-Laptops treffen auf knappen Arbeitsspeicher
Die preiswerten Halbleiter finden sich mittlerweile in neuen, kostengünstigen Windows-Geräten, die preislich auf Augenhöhe mit dem MacBook Neo liegen und in Konkurrenz zu Modellen wie dem Dell XPS 13 oder dem HP Omnibook 5 14 treten. Wegen steigender Preise für RAM und weitere Komponenten durch vorherige Engpässe starten viele dieser neuen Windows-Laptops allerdings oft mit lediglich 8 GB Arbeitsspeicher, was den Betrieb unter Windows bisweilen vor Herausforderungen stellt.

Hinter der angespannten Marktlage steht laut Konzernangaben eine historische Belastungsprobe. CEO Lip-Bu Tan verwies darauf, dass die Branche mit einem der größten Versorgungsengpässe der Geschichte konfrontiert ist, angetrieben vor allem durch den beispiellosen Hunger nach künstlicher Intelligenz und sogenannter Superintelligenz.
Keine Besserung der Speicherknappheit im Jahr 2027
Eine schnelle Erholung der Komponentensituation ist laut der Konzernführung nicht zu erwarten.
INTEL CEO SAYS IT HAS SUCCESSFULLY RAMPED PANTHER LAKE ON INTEL 18A, DEMAND FOR WILDCAT LAKE IS OUTSTRIPPING SUPPLY, AND NOVA LAKE, ITS FIRST INTEL 18AP CLIENT PRODUCT, IS TRACKING AHEAD OF SCHEDULE, WITH DESIGN WINS EXPECTED TO BE TWICE THOSE OF PANTHER LAKE AT LAUNCH
Machen wir uns nichts vor, was den Speicherbereich angeht, sind wir für das kommende Jahr nicht optimistisch.
David Zinsner, CFO bei Intel
Zinsner ergänzte, dass man im Laufe des Jahres 2028 abwarten müsse, ob sich die Rahmenbedingungen verbessern, während für 2027 keinerlei Fortschritte erwartet werden. Diese Einschätzung zeigt sich damit etwas optimistischer als die Prognose des südkoreanischen Herstellers SK Hynix, der von einer Fortdauer der RAM-Knappheit bis zum Jahr 2030 ausgeht.
Blick auf die PC-Renaissance trotz widriger Umstände
Ungeachtet der anhaltenden Materialkrisen blickt das Management nach vorn. Zinsner betonte gegenüber Analysten, dass das Unternehmen fest davon ausgeht, dass der PC-Markt trotz der widrigen Umstände eine Renaissance durchlaufen wird.

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