Frédéric Prinz von Anhalt erlebte auf dem Münchner Oktoberfest in Käfers Wiesn-Schänke eine schlaflose Überraschung, als er eine Rechnung über 38.000 Euro allein begleichen musste, nachdem seine US-amerikanische Begleitung nach dem Bestellen mehrerer Magnum-Flaschen Champagner spurlos verschwunden war.
Champagner-Exzess in Käfers Wiesn-Schänke
Der 83-jährige Adoptivsohn von Marie Auguste Prinzessin von Anhalt verbrachte nach eigenen Angaben einen feuchtfröhlichen Abend in Käfers Wiesn-Schänke auf dem Münchner Oktoberfest. Verabredet war er dort mit einer Gruppe aus Kalifornien und Beverly Hills, die er selbst als seine „Hollywood-Clique“ bezeichnet.”
Da der prominente Witwer der Schauspielerin Zsa Zsa Gabor nach eigenen Angaben keinen Alkohol in Form von Bier konsumiert, ließ er sich zu Beginn zu einem Glas Champagner überreden. Aus dem einen Glas wurde jedoch schnell eine deutlich größere Runde. Die Begleiter bestellten mehrere weiße Magnum-Flaschen des edlen Schaumweins, wodurch der Abend eine Eigendynamik entwickelte, an die sich der Hauptdarsteller dieses teuren Ausflugs nur noch bruchstückhaft erinnern kann. Schon in den Vorjahren hatte der Adoptivprinz für Schlagzeilen auf der Theresienwiese gesorgt: Bereits 2023 feierte er ausgiebig auf dem Oktoberfest, ehe er auf dem Heimweg infolge einer Corona-Infektion und des vorangegangenen Exzesses kollabierte. Für seinen Besuch im darauffolgenden Jahr 2025 bereitete er sich zudem auf ganz eigene Weise vor und erklärte der „Abendzeitungdamals, er lasse sich Botox in sein bestes Stück spritzen, um voll im Saft zu stehen.

Aus einem Glas wurden dann aber immer mehr.
Frédéric Prinz von Anhalt, via Abendzeitung München
Das plötzliche Verschwinden der Tischgesellschaft
Der Abend endete für den 83-Jährigen mit einem veritablen Filmriss. Irgendwann im Laufe der Nacht wurde er nach eigenen Schilderungen von einer unbekannten Person in das Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof gebracht und dort vollständig bekleidet auf sein Bett gelegt. Als er später zu sich kam, fehlte von seiner feiernden Gesellschaft jede Spur.
Der Grund für das plötzliche Untertauchen der US-amerikanischen Gäste liegt für den Prominenten auf der Hand. Kurz nachdem diese Karte im Zelt zum Vorschein kam, setzte sich die Runde offenbar unauffällig ab.

„Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38.000 Euro.“
Frédéric Prinz von Anhalt, via Web.de
Begleichung der Zeche und Kontrollanruf der Bank
Als die Kellnerin die Rechnung über 38.000 Euro an den Tisch brachte, waren die Gäste bereits verschwunden.
Den originalen Kassenbon besitzt der 83-Jährige inzwischen nicht mehr; er hat ihn nach eigenen Angaben entweder verloren oder direkt am Tisch vergessen. Die außergewöhnlich hohe Abbuchung blieb bei seinem Kreditkarteninstitut indes nicht unbemerkt. Kurz nach dem Oktoberfest meldete sich American Express telefonisch bei ihm, um zu überprüfen, ob mit der Karte alles in Ordnung sei oder ob möglicherweise ein Diebstahl vorliege. Auf Nachfragen zu dem Vorfall kündigte der prominente Realitystar an, sich nach einer Reise nach Budapest persönlich darum kümmern zu wollen.