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SPÖ findet Übergangslösung mit Dreierführung und Marterbauer

SPÖ-Chef Andreas Babler, Frauenministerin Eva Maria-Holzleitner und Klubobmann Philip Kucher leiten die Bundespartei vorerst zu dritt. Eine geplante Zwischenlösung sieht vor, dass Markus Marterbauer das Amt des Vizekanzlers übernimmt, sobald sein Gesundheitszustand dies zulässt. Der Schritt soll nach einer Krisensitzung Ruhe und Einigkeit in die Partei bringen.

Die SPÖ hat sich auf eine personelle Übergangslösung verständigt, um die Bundespartei zu stabilisieren.

Gesundheitszustand von Markus Marterbauer als Voraussetzung für die Rochade

Die Übernahme der Funktionen hängt vom Gesundheitszustand von Markus Marterbauer ab, der sich wegen einer Krebserkrankung in Behandlung befindet. Seine Genesung gilt als unabdingbare Voraussetzung für die Umsetzung der beschlossenen Zwischenlösung. Der Wunsch der Länderchefs, Marterbauer für das Amt des Vizekanzlers zu gewinnen, war nach Angaben von Parteivertretern groß.

Babler zieht sich zurück, Marterbauer soll kommen: Findet die SPÖ so aus dem Tief?

Jeder weiß um den Gesundheitszustand von Markus Marterbauer. Er hat gestern gesagt, dass er noch eine Chemo hat, er braucht dann aber Erholungsphasen, und diese Erholungsphase muss man einem Menschen, einem Politiker einfach zugestehen und darum dauert es jetzt noch drei Monate und dann hoffe ich doch, dass es der Gesundheitszustand zulässt.

Peter Eder, Salzburgs Parteichef

Salzburgs Parteichef Peter Eder, der als erklärter Kritiker von Babler gilt, zeigte sich von dem Modell überzeugt. Er betonte, dass es bei der Neuordnung vor allem um den Bestand der Regierung gehe. Ein Kandidat, der möglicherweise bereits in der Regierung sitzt, könne verhindern, dass grobe Veränderungen die Koalitionspartner ÖVP und NEOS irritieren.

Ausblick auf den Parteitag im Frühjahr 2027

Ob die SPÖ mit dieser personellen Rochade ihr historisches Umfragetief hinter sich lassen kann, bleibt offen. Ebenfalls noch ungeklärte Fragen betreffen die endgültige Führung der Bundespartei im kommenden Jahr. Über die dauerhafte Nachfolge an der Parteispitze soll im Frühjahr 2027 an einem Parteitag entschieden werden.

SPÖ findet Übergangslösung mit Dreierführung und Marterbauer

In der ZIB2 erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim am Sonntagabend, dass Frauenministerin Holzleitner ihre Rolle in der Parteiführung nur unter der klaren Bedingung angenommen habe, nach besagtem Parteitag nicht als Bundesparteivorsitzende zur Verfügung zu stehen.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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