Tech-Investor Frank Thelen hat in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen scharf gegen den österreichischen Gründer Sebastian Wild aus Kapfenberg ausgeteilt. Wild präsentierte dort seinen Schaumbadgenerator „SchaumPo, scheiterte jedoch bei allen Investoren, während Janna Ensthaler und Thelen vor allem die geforderte Bewertung kritisierten.
Sebastian Wild präsentiert SchaumPo in der VOX-Show
Ein ambitionierter Auftritt in der vierten Folge der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (28. September bei VOX und schon jetzt bei RTL+) endete für den Betriebswirt Sebastian Wild mit einer massiven Abfuhr. Der aus Kapfenberg stammende Gründer war angetreten, um nach eigener Aussage die „größte Schaumparty feiern, die diese Höhle je gesehen hat“. Im Gepäck hatte der 40-Jährige einen Prototyp aus dem 3D-Drucker für ein Produkt namens „SchaumPo“, das er als „weltweit erstes an den Wannenschlauch anschließbare und wiederbefüllbare Schaumtechsystem für die Badewanne“ beschrieb, um für „langen satten Schaumspaß“ zu sorgen.”””””
Der Badewannentest enttäuscht die Investoren
Zur Veranschaulichung wagte Investorin Janna Ensthaler einen direkten Test vor Ort. Gemeinsam mit dem Gründer schraubte sie den Prototypen an den Badewannenschlauch. Doch als Sebastian Wild das Schaummittel in den „SchaumPofüllte, blieb der erhoffte Effekt aus: Statt einer satten Schaumparty bildete sich lediglich langsam flüssiger Schaum um das Gerät.
Die Enttäuschung im Studio war groß, und die Begeisterung seitens der Löwen ließ auf sich warten. Ensthaler, selbst Mutter kleiner Kinder, lobte zwar den Enthusiasmus des Gründers und erklärte: „Ich liebe deinen Enthusiasmus, das ist echt cool, und ich finde Schaumparty auch super, aber es ist irgendwie noch nicht so ganz fertig alles. Aus Frank Thelen platzte daraufhin die scharfe Kritik heraus: „Das ist eines der schlechtesten Produkte, die ich jemals hier gesehen habe.
Frank Thelen kritisiert Firmenbewertung von Sebastian Wild
Harte Worte zur Firmenbewertung von Frank Thelen
Die Stimmung kühlte endgültig ab, als der Gründer seine finanziellen Forderungen auf den Tisch legte. Sebastian Wild verkündete, dass er 200.000 Euro für Firmenanteile von 20 Prozent haben möchte, was einer Firmenbewertung von zwei Millionen Euro entspricht. Frank Thelen, der schon einen anderen „Die Höhle der Löwen“-Gründer abgewatscht hat, hatte daraufhin endgültig genug und polterte los: „Ich durfte aus der Höhle herausragende Unternehmen aufbauen, mit sehr, sehr starken Unternehmern. Aber ich habe hier auch wirklich schon katastrophale Ideen und ganz schlechte Gründer gesehen – und du bist heute die Krönung“. Er wütete weiter: „Das Ding braucht kein Mensch, es sieht grausam aus, es ist eine schreckliche Präsentation, es ist wirklich, wirklich katastrophal“, ehe er sich mit den Worten „Ich bin rausaus dem Pitch zurückzog.
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Frank Thelen, Investor
Auch Janna Ensthaler schloss sich dieser Einschätzung an und merkte an: „Die Bewertung ist eine krasse Frechheit!“ Der Gründer hielt dagegen, dass man weiterhin überzeugt sei, dass „es so ein Gerät definitiv geben muss“, man bereits kurz vor einer Lizenzierung stehe und zwei Wochen nach der Gründung ein Investment von 100.000 Euro von „eines der bekanntesten Gesichter aus der Krypto-Branche“ erhalten habe. Thelen entgegnete daraufhin barsch: „Vielleicht sollte der im Kryptobereich bleiben, wow“. Sebastian Wild erhoffte sich mit den Kontakten der Löwen „international agierende Markenwie Disney zu erreichen.
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Andreas W. Herb erteilt dem Projekt eine Absage
Einhellige Absage aller Löwen
Doch bei den Löwen schien die Idee längst durchgefallen zu sein. Neben Thelen und Ensthaler zogen sich auch Ralf Dümmel und Judith Williams zurück. Als letzter Löwe erteilte auch Bade-Fan und „Die Höhle der Löwen-Neuzugang Andreas W. Herb, der gleich beim ersten Pitch zugeschlagen hat, dem Projekt eine Absage.
Sebastian Wild zeigte sich nach der Sendung unbeeindruckt vom harten Urteil und betonte, dass seine Vision unverändert weiterbestehe.
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