Der ORF überträgt am Mittwoch, den 24. Juni 2026, live die dritte Runde der Gruppenphase der FIFA Fußball-WM 2026. Beginnend um 21:00 Uhr zeigt der Sender die Partie Bosnien-Herzegowina gegen Katar, gefolgt von Begegnungen zwischen Schottland und Brasilien sowie Tschechien und Mexiko in den USA und Mexiko.
ORF-Übertragungsplan: Die Spiele vom 24. und 25. Juni
Die logistischen Herausforderungen der WM 2026 zwingen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem straffen Zeitplan, da zwei Gruppenspiele gleichzeitig stattfinden. Aufgrund der enormen Distanzen zwischen den Spielorten in Nordamerika und der Zeitverschiebung zu Mitteleuropa müssen die Übertragungen bis tief in die Nacht und den frühen Morgen reichen. Wie der ORF berichtet, öffnet das WM-Studio am Mittwoch um 20:15 Uhr mit Bernhard Stöhr, Herbert Prohaska und Andreas Ivanschitz.
- 21:00 Uhr (Seattle): Bosnien-Herzegowina – Katar (Kommentar: Boris Kastner-Jirka und Helge Payer)
- 00:00 Uhr (Miami): Schottland – Brasilien (Kommentar: Oliver Polzer und Roman Mählich)
- 03:00 Uhr (Mexiko-Stadt): Tschechien – Mexiko (Kommentar: Thomas König und Michael Liendl)
Die Spiele finden in bedeutenden Stadien statt, darunter das Lumen Field in Seattle, das Hard Rock Stadium in Miami sowie das traditionsreiche Estadio Azteca in Mexiko-Stadt, welches erneut als eine der zentralen Spielstätten dient. Für die spätere Übertragung übernehmen im Studio Ernst Hausleitner, Lisa Makas und Roman Mählich, während das Duo Rainer Pariasek und Andreas Herzog Updates direkt aus den USA liefert. Ergänzend bietet ORF 2 eine „Morning Show“ um 9:10 Uhr sowie ein kurzes Update um 6:30 Uhr an, um die Zuschauer über die Ergebnisse der Nacht zu informieren.
Veteranen unter Druck: Die Krisen von Ronaldo und Modric
Während die Turniersstruktur neue Rekorde aufstellt, kämpfen etablierte Superstars mit ihrer Form und öffentlicher Kritik. In einer Ära, in der die physischen Anforderungen des modernen Fußballs steigen, stehen die 41-jährigen Legenden Cristiano Ronaldo und Luka Modric im Fokus der Beobachter.

In Gruppe J steht Cristiano Ronaldo im Zentrum der Debatte, nachdem Portugal einen enttäuschenden Auftakt gegen die DR Kongo hinlegte. Laut Berichten von Ligaportal wird dem 41-Jährigen Egoismus vorgeworfen; Kritiker behaupten, die Mannschaft sei ohne ihn besser aufgestellt. Die Diskussion dreht sich primär um seine Rolle im Spiel und die Frage, ob seine Präsenz das taktische Gefüge der Seleção mehr stört als bereichert.
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„Siempre Unidos“ (immer vereint), schrieb er unter ein Trainingsbild bei Instagram. Die Vorwürfe des Egoismus oder die Kommentare, die Portugiesen wären ohne den 41-Jährige besser aufgestellt, prallten an der gestählten Brust von „CR7“ ab.
Cristiano Ronaldo, via LigaportalÄhnlich dramatisch gestaltet sich die Lage für Kroatien in Gruppe I. Nach einer Niederlage gegen England muss sich auch Luka Modric mit einem schlechten Tag auseinandersetzen. Der 41-Jährige, der über Jahre das Mittelfeld von Kroatien dirigierte, verursachte den Elfmeter zum 0:1 und wurde bereits nach 58 Minuten ausgewechselt – ein ungewöhnlicher Schritt für den Kapitän und strategischen Kopf der Mannschaft.
„Wir müssen das hinter uns lassen, wir haben noch zwei Spiele vor uns.
Luka Modric, via LigaportalFür Kroatien ist die Situation kritisch: Eine weitere Pleite gegen Panama würde das sportliche Aus bedeuten, da die Punkteausbeute in der erweiterten Gruppenphase kaum Spielraum für weitere Fehler lässt.
Gruppenphase: Chancen für Österreich und politische Symbole
Österreich befindet sich in einer paradoxen Situation. Trotz einer 0:2-Niederlage gegen den Titelverteidiger Argentinien, bei der Lionel Messi den Unterschied machte, ist die Lage stabil. Wie Der Standard berichtet, ist der dritte Gruppenplatz bereits fix.
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Dies liegt an der neuen Turnierstruktur, die es auch den besten Drittplatzierten ermöglicht, in die K.-o.-Runde einzuziehen. Ein Remis im kommenden Spiel gegen Algerien würde Österreich den zweiten Platz in der Gruppe sichern und den Aufstieg ins Sechzehntelfinale nahezu garantieren, was zudem einen vorteilhafteren Gegner im weiteren Verlauf bedeuten würde.
Abseits des sportlichen Wettkampfs rückt bei der DR Kongo die politische Symbolik in den Fokus. In der Partie gegen Kolumbien wird Michel Nkuka Mboladinga, bekannt als „Lumumba Vea“, in der offiziellen Delegation dabei sein. Der 49-Jährige imitiert auf den Tribünen eine Statue von Patrice Lumumba, dem ersten Premierminister des unabhängigen Kongo, der 1961 unter Beteiligung ausländischer Geheimdienste ermordet wurde. Die Präsenz von Lumumba Vea verleiht dem Spiel eine historische Dimension, da Lumumba bis heute als Symbol für den afrikanischen antikolonialen Widerstand gilt.
Struktur der 48-Nationen-WM: Logistik und Modus
Die FIFA hat für 2026 das Turnierformat massiv erweitert, um mehr Nationen eine Chance auf die Weltmeisterschaft zu geben. Laut Daten von SPORT BILD treten erstmals 48 Mannschaften an, die in 12 Vierergruppen (Gruppe A bis L) aufgeteilt sind.

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Die schiere Größe des Turniers führt zu einem beispiellosen logistischen Aufwand, insbesondere da das Turnier erstmals von drei Ländern – den USA, Mexiko und Kanada – gemeinsam ausgetragen wird. Dies bedeutet für die Teams oft weite Reisen zwischen den Spielorten, was die Regeneration erschwert.
- Gesamtspiele: 104 Partien vom 11. Juni bis 19. Juli.
- Austragungsorte: 16 Städte in den USA, Mexiko und Kanada.
- Zeitzonen: Vier verschiedene Zeitzonen, die sechs bis neun Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit liegen.
Der Modus sieht vor, dass die Gruppensieger und die Gruppenzweiten sowie die acht besten Gruppendritten weiterkommen. Nach der Gruppenphase, die bis zum 27. Juni läuft, folgt das Sechzehntelfinale (28. Juni bis 3. Juli), das als neue erste K.-o.-Runde eingeführt wurde. Danach folgen das Achtelfinale, das Viertelfinale und das Halbfinale, bevor das Turnier am 19. Juli mit dem Finale gipfelt. Die Kombination aus mehr Teams, einer zusätzlichen K.-o.-Runde und drei Gastländern macht diese WM zur komplexesten Ausgabe der Geschichte.
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