Nach einer 0:3-Niederlage gegen den FC Vaduz steht der FC Basel in der Super League unter Druck. Cheftrainer Slavisa Jokanovic fordert vor dem anstehenden Cup-Spiel bei Stade Nyonnais mehr Einsatz von seinen Führungsspielern und verzichtet trotz des schwachen Saisonstarts auf harte Strafen.
Zwei Wochen nach dem Trainerwechsel kriselt es beim FC Basel gewaltig. Auf eine 0:3-Packung beim Aufsteiger FC Vaduz blickt Trainer Slavisa Jokanovic mit großer Frustration zurück wie der serbische Coach gegenüber Medien erklärte. Die Mannschaft rutschte in der Tabelle unter den Strich und liegt nun 15 Punkte hinter Leader Lugano.
Slavisa Jokanovic fordert Leistung von Captain Xherdan Shaqiri
Nach dem Fehlstart in Vaduz sieht der FCB-Coach vor allem die erfahrenen Akteure in der Verantwortung. Jokanovic erklärte, dass es ihm aktuell schwerfalle, die nötigen Leader auf und neben dem Platz auszumachen. Zu diesen designierten Leistungsträgern gehört auch Captain Xherdan Shaqiri, von dem der Trainer deutlich mehr erwartet. Shaqiri konnte beim Auftritt in Vaduz keinen positiven Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.
Wir sind in einer Situation, in der sich die Leader zeigen müssen.
Slavisa Jokanovic, FCB-Trainer
Verzicht auf Straftrainings und Fokus auf das Cupspiel in Nyon
Trotz der deutlichen Pleite im Ländle entschied sich das Trainerteam gegen disziplinarische Maßregelungen. Stattdessen setzt der 58-jährige Chefcoach auf Stabilität im Trainingsbetrieb. Das nächste wichtige Spiel steht bereits bevor: Am Freitagabend gastiert Basel im Schweizer Cup bei Stade Nyonnais wie der Blick berichtete.
Die Waadtländer stehen zwar am Tabellenende der Challenge League, reisen jedoch mit dem Rückenwind eines 2:1-Sieges gegen Aarau an berichten die Schweizer Sportmedien. Für den FC Basel gilt der traditionsreiche Wettbewerb als realistischste Chance auf einen Titel in der laufenden Spielzeit wie Portalanalysen darlegen. Bereits im September 2024 tat sich Basel im Stade de Colovray schwer und sicherte sich den Einzug in die nächste Runde erst durch einen späten Elfmeter in der Nachspielzeit der Verlängerung.
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