Ein neuer Investor steigt in das seit Jahren ruhende Hochhaus-Projekt Alexander-Tower
am Berliner Alexanderplatz ein. Die in Luxemburg ansässige Gesellschaft Equora Capital übernimmt 49 Prozent der Anteile von der russischen Monarch Group. Das Joint Venture plant Investitionen in Höhe von rund 400 Millionen Euro, um den 150-Meter-Turm mit Hotel und Wohnungen fertigzustellen.
Einstieg von Equora Capital sichert Fortführung des Alexander-Towers
Fast vier Jahre lang ruhte die Baustelle am zentralen Berliner Platz, weil der bisherige Investor, die russische Monarch Group, infolge der internationalen Sanktionen gegen Russland keine Zahlungen mehr leisten konnte. Nun steht eine Kehrtwende bevor.
Im Rahmen dieses Joint Ventures mit Monarch sind rund 400 Millionen Euro für die Realisierung des Turms vorgesehen, wie Equora Capital gegenüber der Immobilienzeitung ausführte. Für die Umsetzung arbeitet Equora Capital mit dem Hamburger Projektentwickler DCD Services zusammen. Bislang existiert das Gebäude lediglich als Rohbau in den Untergeschossen bis zur Bodenplatte.
Baugenehmigung läuft im Oktober aus und drängt zum Baustart
Der Zeitplan für die Wiederaufnahme der Arbeiten ist äußerst knapp bemessen. Wie Monarch-Anwalt Detlef Stoecker erklärte, ist es das Ziel der Beteiligten, die Bautätigkeiten noch in diesem Monat fortzusetzen.
Zu den Eigentumsübertragungen äußerte sich auch die Berliner Immobilienmanagement GmbH.
Forderung nach Offenlegung der Finanzierungsstruktur durch das Land Berlin
Trotz der unterschwelligen Übertragung der Gesellschafteranteile fordert das Land Berlin Transparenz von den Verantwortlichen bezüglich der weiteren Entwicklung des Hochhaus-Projekts.
Im Weiteren müsse es jetzt darum gehen, dass Monarch und die Investoren offenlegten, wie die genaue Transaktions- und Finanzierungsstruktur aussehen.
Tatjana Adams, Geschäftsführerin der Berliner Immobilienmanagement GmbH (Bim), via rbb
Von dieser Offenlegung hängt das weitere Vorgehen der Stadt ab.
Dann kommt es darauf an, wie sich das Land Berlin stadtentwicklungspolitisch zu dem veränderten Projekt stellt.
Tatjana Adams, Geschäftsführerin der Berliner Immobilienmanagement GmbH (Bim), via Rbb24
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