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Eisbär streicht 14 Stellen und verlagert Produktion nach Polen und China

Der Sportmodehersteller Eisbär schließt mit Jahresende seinen bisherigen Standort in Feldkirchen an der Donau und verlagert die Produktion nach Polen und China. Im Zuge dieser Umstrukturierung streicht das Unternehmen 14 der insgesamt 50 Arbeitsplätze, wie am Dienstag bekannt wurde.

Produktionsverlagerung nach Polen und China und Stellenabbau in Feldkirchen

Der traditionsreiche Hauben- und Sportmodeproduzent schließt seine bisherige Zentrale in Feldkirchen an der Donau im Bezirk Urfahr-Umgebung mit Jahresende. Von den insgesamt 50 Beschäftigten verlieren 14 ihren Arbeitsplatz, wie die Belegschaft bereits persönlich erfahren hat. Künftig sollen Hauben, Schals und Sportmode im Ausland gefertigt werden.

Die Marke hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im Spitzen- und Breitensport einen Namen gemacht. Olympiasieger, Weltmeister und Medaillengewinner trugen und tragen die Strickprodukte ebenso wie Hobbyathleten.

Eisbär streicht 14 Stellen und verlagert Produktion nach Polen und China
Foto: Oberösterreichische Nachrichten

Gründe für die Umstrukturierung und den Standortwechsel

Als Auslöser für die Neuausrichtung nannte der seit Ende Juni amtierende Geschäftsführer Thorsten Grönlund gestiegene Lohnnebenkosten sowie höhere Ausgaben für Energie und Infrastruktur. Dazu kommt ein starker internationaler Preis- und Wettbewerbsdruck. Auch ein äußerlicher Faktor spielte eine Rolle: Der Mietvertrag am bisherigen Standort wurde nicht verlängert.

Unternehmenszentrale bleibt in Oberösterreich

Trotz der Schließung der Fertigung in Feldkirchen hält das Unternehmen an seinem Heimatbundesland fest. Es sei dem Unternehmen ein Anliegen, wesentliche Teile der Wertschöpfungskette im Land zu halten. Bereiche wie Design, strategische Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und Administration sollen weiterhin in Oberösterreich verbleiben und bald von einem neuen Firmensitz aus gesteuert werden.

Der genaue künftige Standort der Zentrale steht allerdings noch nicht fest. Grönlund verwies auf laufende Verhandlungen.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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