Der EHC Kloten rutscht nach einer 1:4-Niederlage gegen Meister Fribourg-Gottéron auf den letzten Tabellenplatz der National League ab. Ohne den Ersatz-Torhüter Reto Berra und nach einer Serie von sechs Niederlagen in Folge kassierte das Heimteam eine klare Pleite, während in anderen Partien wie Lausanne gegen Biel spektakuläre Torfestivals gefeiert wurden.
EHC Kloten übernimmt nach sechster Niederlage in Serie die Tabellenrote Laterne
Die Krise des EHC Kloten hat sich in der National League weiter verschärft. Ohne Reto Berra, der gegen seinen ehemaligen Meisterverein Fribourg-Gottéron auf der Ersatzbank Platz nahm, musste das Team eine bittere 1:4-Niederlage hinnehmen. Trainer Michael Liniger gab stattdessen dem italienischen Nationaltorhüter Davide Fadani den Vorzug, der im Laufe des Abends mit zahlreichen Paraden überzeugte, die Niederlage jedoch nicht verhindern konnte. Die Klotener verließen das Eis damit zum sechsten Mal in Folge als Verlierer und rutschten auf den letzten Tabellenplatz ab.
Besonders im Überzahlspiel offenbarten sich massive Defizite, da das Heimteam keine von vier Überzahlsituationen ausnutzen konnte. Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel, als Nathan Marchon in der 52. Minute den entscheidenden Treffer zum Gamewinner markierte. Der ZSC Lions setzt derweil seinen perfekten Lauf in der Meisterschaft mit sechs Siegen aus sechs Partien fort.

Torspektakel in der Vaudoise Arena und Zürcher Dominanz an der Tabellenspitze
Während Kloten am Tabellenende krisitiert, lieferten sich Lausanne HC und der EHC Biel-Bienne in der Vaudoise Arena ein packendes Offensivduo. Nur wenige Tage nach einem spektakulären Fünf-Tore-Comeback gegen Genf bewiesen die Waadtländer erneut Moral. Sie drehten einen 1:3- und 3:4-Rückstand in einen fulminanten 7:4-Sieg. Antti Suomela und Drake Caggiula mit einem Empty-Netter machten das klare Resultat perfekt.
An der Tabellenspitze behaupten sich derweil die ZSC Lions weiterhin ungeschlagen. Mit sechs Siegen aus sechs Spielen und einer Tordifferenz von +12 führen die Zürcher das Klassement souverän mit der Maximalausbeute von 18 Punkten an.
Erfolge für Davos und Genf sowie wichtige Punkte im Tabellenkeller
Davos hat sich damit im oberen Tabellenmittelfeld stabilisiert.
In den weiteren Partien sicherte sich Genève-Servette auswärts gegen den SC Bern einen 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen, wodurch die Genfer ihre Punkteserie auf sechs Spiele ausbauten. Die Berner mussten indes ihre dritte Niederlage in Serie hinnehmen, während Goalie Robert Mayer wegen Zeitspiels noch auf die Strafbank geschickt wurde, ehe Jimmy Vesey als einziger Schütze im Shootout traf. Der HC Lugano verschaffte sich durch ein 5:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers etwas Luft im Tabellenkeller und feierte den ersten vollen Erfolg seit dem 15. September. Dabei sorgten Lassi Thomson und Zach Sanford mit zwei Toren zu Beginn des Mittelabschnitts für die vorentscheidende Wende.