US-Präsident Donald Trump hat am Montag Behauptungen zurückgewiesen, wonach China und Russland den Iran in seinem laufenden Krieg gegen die USA und Israel militärisch unterstützen. Trump betonte, er glaube nicht an eine solche Hilfe, da beide Nationen zu viel zu verlieren
hätten, sollte ihre Beteiligung bekannt werden.
Trumps Einschätzung zur Rolle Pekings und Moskaus
In einem Beitrag auf der Plattform Truth Social reagierte Präsident Donald Trump am 12. Oktober 2026 auf Berichte und Kommentare von Kritikern, die eine aktive Unterstützung des Irans durch China und Russland nahelegten. Trump bezeichnete diese Vorwürfe als Äußerungen von Radical Left Morons and Lunatics
und erklärte, er sehe keine Beweise für ein solches Handeln. Er betonte, er habe bereits im Juli 2026 sein Vertrauen dahingehend ausgedrückt, dass die beiden Mächte nicht in den Konflikt eingreifen würden.
Falls eine Unterstützung existiere, so der US-Präsident, geschehe dies auf einem sehr niedrigen Niveau
. Er unterstrich, dass die US-Geheimdienste von einer signifikanten Hilfe sehr schnell erfahren würden. Der Krieg, der am 28. Februar 2026 mit US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran begann, hat laut Berichten bereits tausende Menschenleben gefordert und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Trump hat Wladimir Putin und Xi Jinping im Verlauf der Auseinandersetzung wiederholt als neutral
eingestuft.
Berichte über militärische Unterstützung und Sanktionsumgehung
Trumps Aussagen stehen in einem deutlichen Kontrast zu verschiedenen Berichten westlicher Medien und Geheimdienstanalysen. Bereits im März 2026 berichteten das Wall Street Journal und die Washington Post, dass Russland den Iran mit Zielinformationen und Drohnentechnologie versorge, um US-Kräfte effektiver angreifen zu können. Auch die Financial Times berichtete von geheimen Operationen, bei denen russische Spezialisten den Iran bei der Entwicklung von Überschall-Marschflugkörpern unterstützt haben sollen. Putin selbst hatte dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian im September Unterstützung zugesichert, ohne jedoch Details zu nennen.
US-Beamte betonten jedoch, dass sie China als Staat nicht direkt beschuldigt hätten, diese Angriffe koordiniert zu haben. Dennoch verhängte Washington im Mai 2026 Sanktionen gegen mehrere chinesische Firmen, denen die Unterstützung der iranischen Rüstungsbeschaffung vorgeworfen wurde. Zudem berichtete Reuters im Juli 2026, dass der Iran mit Lieferungen chinesischer schultergestützter Flugabwehrraketen rechnete, während der Iran mit chinesischer Hilfe Wege fand, Sanktionen gegen seine Ölexporte zu umgehen.
Diplomatische Zusicherungen und regionale Folgen
Trump stützt seine Haltung auf frühere direkte Gespräche mit den Staatsführern beider Länder. Während eines Besuchs von Xi Jinping in Washington im September 2026 warnte Trump den chinesischen Präsidenten eindringlich vor einer direkten oder indirekten Unterstützung Teherans. Laut dem US-Botschafter in China, David Perdue, habe Peking daraufhin zugesichert, keine Waffen zu liefern. Auch Putin habe Trump gegenüber versichert, von Waffenverkäufen an den Iran abzusehen.
Sie haben zu viel zu verlieren, und wir würden davon wissen, und zwar sehr schnell!

Die diplomatische Lage bleibt komplex. Während China die US-Angriffe auf den Iran als Verletzung der Souveränität kritisierte, warnte Moskau vor einem nuklearen Wettrüsten im Nahen Osten. Erst kürzlich hielt Trump ein eineinhalbstündiges Telefonat mit Putin ab, das vom russischen Berater Juri Uschakow als sehr substanziell und freundschaftlich beschrieben wurde. Infolgedessen kündigte Trump an, dass Russland über 300.000 Tonnen Diesel für den amerikanischen Markt bereitstellen werde, gefolgt von weiteren Lieferungen in den kommenden Monaten. Diese wirtschaftliche Kooperation erfolgt parallel zu Trumps laufenden Bemühungen, den Konflikt diplomatisch zu steuern, während der iranische Sicherheitschef Mohsen Rezaei weiterhin auf Bedingungen für Verhandlungen besteht, die über die bloße Wiederöffnung der Straße von Hormus hinausgehen.