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Unterhaltung

Die Walliser Kultpolizisten Bax und Pirmin kehren auf die Leinwand zurück: Vom Oktober bis Dezember

Die Walliser Kultpolizisten Bax und Pirmin kehren auf die Leinwand zurück: Vom Oktober bis Dezember 2026 produziert das Team um David Constantin den Kinofilm «Tschugger – Tigerblood». Die Dreharbeiten finden sowohl im Wallis als auch in der indischen Metropole Mumbai statt, wobei der Kinostart für November 2027 geplant ist.

Ein ungewöhnlicher Schauplatz für die Ermittler

Die Handlung führt die Protagonisten weit über die Landesgrenzen hinaus: Bax lässt seine Heldengeschichten in Indien von einer Bollywood-Produktion verfilmen und übernimmt dort die Hauptrolle. Bax trommelt daraufhin das alte Team zusammen, um eine Befreiungsaktion einzuleiten, hinter der sich ein Racheplan verbirgt.

Die Walliser Kultpolizisten Bax und Pirmin kehren auf die Leinwand zurück: Vom Oktober bis Dezember
Foto: plattformj.ch

Für Hauptdarsteller und Co-Regisseur David Constantin bietet Indien einen bewussten Gegenentwurf zum Wallis. Er habe das Land bereits 2015 bereist und die dortigen Gegensätze als ideales Umfeld für komödiantisches Potenzial identifiziert. Produzentin Sophie Toth (48) unterstreicht den Reiz, die Figuren Bax und Pirmin in eine Millionenmetropole zu versetzen. Für Darsteller Dragan Vujic (39), der die Rolle des Pirmin spielt, stellt das Projekt eine neue Herausforderung dar; es ist sein erster Aufenthalt in Indien. Vujic gesteht, dass vor allem die Versorgung mit Essen und Wasser für ihn eine Sorge darstellt: «Ich will auf keinen Fall der Grund sein, dass wir nicht drehen können», erklärt er.

Finanzierung und kreative Anpassungen

Trotz des Erfolgs der vorangegangenen Staffeln muss die Produktion mit einem begrenzten Budget auskommen. Das Team erhält keine Förderung vom Bundesamt für Kultur oder der Zürcher Filmstiftung. Infolgedessen musste das Team Abstriche machen, was unter anderem eine Kürzung des Films um 20 Minuten zur Folge hatte. Constantin und Toth standen zudem vor der Herausforderung, dass viele Anfragen vor Ort zwar mit «No problem!» beantwortet wurden, die praktische Umsetzung jedoch oft komplexer war als zunächst angenommen.

Motivation hinter dem Kinoprojekt

David Constantin (42), der den Film gemeinsam mit Jelena Vujović (34) inszeniert, begründet die Rückkehr zum Projekt mit einer persönlichen Unzufriedenheit über das aktuelle Kinoangebot. Er äußerte gegenüber dem «Walliser Boten», er sei enttäuscht von aktuellen Produktionen gewesen und stellte fest: «Christopher Nolan hat nichts geboten, Tom Cruise hat auch nichts mehr gebracht.» Dies habe ihn dazu motiviert, wieder aktiv zu werden. Ursprünglich hatte das Team nach dem letzten Projekt eine Pause von zehn Jahren eingeplant, doch bereits nach drei Jahren zogen Constantin und Vujović wieder zusammen, wobei Constantin scherzhaft anmerkt, zwischen Tennisspielen und Skaten sei ihm schlicht langweilig geworden. Trotz früherer Ankündigungen, das Projekt sei endgültig abgeschlossen, kehren die «Tschugger» nun mit dem Ziel zurück, das Kino zu retten und ein großes Abenteuer zu erleben.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

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