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Denis Malgin kehrt nach Verletzung zur WM 2026 in der Schweiz zurück

Denis Malgin, Schlüsselspieler der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, kehrt nach einer Schulterverletzung rechtzeitig zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in die Schweiz zurück und will mit der Mannschaft Geschichte schreiben. Die Olympischen Spiele in Mailand endeten für ihn vorzeitig, doch jetzt blickt er mit neuer Motivation nach vorne.

Schmerzen und Comeback: Malgins Weg zurück ins Nationalteam

Denis Malgin, 28, Stürmer des ZSC Lions und zweifacher Schweizer Meister, kämpfte sich nach einer Verletzung während der Olympischen Spiele in Mailand zurück ins Team. Seit dem zweiten Gruppenspiel gegen Kanada fehlte er der Nationalmannschaft, da ihn weiterhin Schmerzen plagten. Trotz positiver Tendenzen in der Genesung blieb er zunächst nicht für die Olympischen Spiele einsatzbereit. Doch jetzt, kurz vor der Heim-WM, zeigt sich Malgin optimistisch und voller Tatendrang.

„Ich habe mich von der Verletzung erholt und bin bereit, alles zu geben“, sagte Malgin in einem Interview mit Watson kurz vor dem Turnierbeginn. „Der Trainerwechsel von Patrick Fischer zu Jan Cadieux hat uns nicht geschadet, sondern uns sogar gestärkt.

Die Verletzung, die ihn während der Olympischen Spiele aus dem Rennen warf, war ein Rückschlag für Malgin, der bereits 2022 in Peking für die Schweiz an den Start ging. Doch statt sich auf die Vergangenheit zu konzentrieren, setzt er nun auf einen Neuanfang. „Ich habe gelernt, dass man auch nach Rückschlägen weiterkämpfen muss“, erklärte er im Gespräch mit Slapshot. „Die Playoffs mit den Lions haben mir gezeigt, wie wichtig Teamgeist und Disziplin sind – genau das brauchen wir jetzt auch bei der

Olympia-Frust und Playoff-Lust: Malgins Fokus auf die Zukunft

Die Olympischen Spiele in Mailand waren für Malgin nur von kurzer Dauer. Bereits im ersten Gruppenspiel gegen Kanada musste er verletzungsbedingt pausieren. Doch während andere Spieler das Turnier vorzeitig beendeten, nutzte Malgin die Zeit, um sich mental und physisch zu stabilisieren. „Ich habe gesehen, wie hart die anderen kämpfen mussten, und das hat mich noch mehr motiviert“, sagte er gegenüber Blick.

Mit dem ZSC Lions hatte Malgin bereits in der laufenden Saison 2025/26 zwei Meistertitel in Folge gefeiert und auch die Champions Hockey League gewonnen. Diese Erfolge haben ihm nicht nur sportlich, sondern auch mental neue Kraft gegeben. „Wir wollen weiter an unserer Dominanz arbeiten“, betonte er.

Malgin, der als Stürmer mit der Nummer 62 spielt, ist ein wichtiger Baustein der Schweizer Nationalmannschaft. Seine Erfahrung und Führungskraft sind in der aktuellen Mannschaft besonders gefragt, da er bereits seit seiner Jugend im Schweizer Eishockey aktiv ist und internationale Turniere kennt.

Trainerwechsel und neue Dynamik: Malgins Blick auf die WM

Der Wechsel des Nationaltrainers von Patrick Fischer zu Jan Cadieux sorgte zunächst für Unsicherheit, doch Malgin sieht darin eine Chance. „Jan Cadieux bringt frische Ideen mit, und das ist genau das, was wir brauchen, um uns weiterzuentwickeln“, sagte er.

Die WM in der Schweiz ist für Malgin und seine Mitspieler nicht nur ein sportliches, sondern auch ein emotionales Highlight. „Es ist etwas Besonderes, in der eigenen Heimat zu spielen und das Publikum hinter sich zu wissen“, erklärte er.

Die Schweizer Mannschaft startet mit hohen Erwartungen in das Turnier. Malgin, der bereits in der National League Swiss mit den ZSC Lions in den Playoffs steht, ist bereit, seine ganze Kraft einzusetzen. „Wir haben das Ziel, so weit wie möglich zu kommen“, sagte er.

Was kommt nach der WM? Malgins Pläne für die Zukunft

Nach der WM steht für Malgin zunächst das Playoff-Finale mit den ZSC Lions an. Doch sein Blick geht bereits über das Turnier hinaus. „Ich will weiter für die Schweiz spielen und meine Karriere auf höchstem Niveau fortsetzen“, sagte er.

Malgin, der 1997 in Olten geboren wurde und seine Karriere beim EHC Biel-Bienne begann, hat sich in den letzten Jahren zu einem der prägendsten Spieler der Schweizer Nationalmannschaft entwickelt. Mit seiner Erfahrung und seinem Führungsstil wird er auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Team einnehmen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Malgin mit der Nationalmannschaft die erhofften Erfolge feiern kann. Doch eines ist sicher: Der Stürmer hat seine Kufen wieder fest im Griff – und ist bereit, für die Schweiz alles zu geben.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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