Ein 19-jähriger Gründer hat mit 3D-gedruckten Dosenhaltern im Jahr 2025 einen Bruttoumsatz von rund 808.000 US-Dollar erzielt. Michael Satterlee begann das Projekt im September 2022 im Keller seiner Eltern und produziert heute mit etwa 160 Druckern in New York.
Vom Hobby im elterlichen Keller zum viralen Erfolg mit CruiseCup
Was im September 2022 als privates Experiment begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem profitablen Unternehmen. Der damals noch jüngere Entwickler kaufte sich von gesammelten Ersparnissen eine rund 500 US-Dollar teure Einstiegsversion eines 3D-Druckers für den Eigenbedarf. Auslöser für die Geschäftsidee war ein selbst entwickelter Nachladedosenhalter, den der Gründer aus purem Spaß konstruierte und auf Video festhielt.
Der entscheidende Wendepunkt folgte, als ein Beitrag über einen doppelten Getränkehalter auf Instagram enorme Aufmerksamkeit generierte. Durch diesen viralen Hit wuchs das Interesse sprunghaft an, was den Weg für die Marke CruiseCup ebnete. Die darauf folgenden Monate brachten steile Wachstumsraten für das junge Unternehmen, das sich auf isolierte Getränkehalter und sogenannte Can Coolers spezialisiert hat.
Umsatzzahlen und die Produktion in New York
Die Dimensionen des Betriebs haben sich seit den Anfängen im Keller stark gewandelt. Im August 2025 erwirtschaftete das Unternehmen nach Berichten des Senders CNBC allein in jenem Monat rund 100.000 US-Dollar. Auf das gesamte Jahr gerechnet belief sich der Bruttoumsatz über den hauseigenen Online-Shop sowie den TikTok-Shop auf etwa 808.000 US-Dollar.
Michael Satterlee: 808.000 Dollar Umsatz mit CruiseCup | AfD vor Union – SPD gleichauf mit Grünen | Schwesig als neue starke Frau der SPD https://t.co/9BfVoN5cyE pic.twitter.com/JwhltSO7Db
Mittlerweile fertigt der Jungunternehmer in einem eigenen Lager in New York. Dort arbeiten rund 160 3D-Drucker ununterbrochen an der Produktion, unterstützt von einem fest angestellten Mitarbeiter. Für neuere Edelstahl-Varianten seiner Getränkekühler arbeitet er inzwischen zusätzlich mit einem chinesischen Auftragsfertiger zusammen, da die reine Kapazität des 3D-Drucks aus Kunststoff an ihre Grenzen stieß.
Erweiterung des Sortiments und neue Patente
Neben der laufenden Produktion treibt der Gründer die rechtliche Absicherung und den Ausbau seines Portfolios voran. Für seine CruiseCup-Produkte hat er zwei Patente beantragt. Die Planungen für die kommende Zeit sehen vor, das Sortiment um weitere Trinkgefäße zu ergänzen und Verfahren wie den UV-Druck zu integrieren. Zudem soll ein größeres Marketingteam aufgebaut werden, um die Produkte künftig auch im stationären Handel zu platzieren.
Trotz dieser professionellen Strukturen sieht der Gründer das Geschäft keineswegs als unerreichbare Meisterleistung an. Er betont, dass die Einstiegshürden in dieser Branche extrem niedrig liegen. Ein funktionierender Drucker ist für rund 100 Dollar erhältlich, während eine Rolle Filament etwa 20 Dollar kostet, und selbst KIs lassen sich für entsprechende Design-Eingaben nutzen.
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