Cooly kehrt als offizielles Maskottchen zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz zurück. Die 17 Jahre alte Kult-Kuh, die ursprünglich für das Turnier 2009 geschaffen wurde, ist wieder im Einsatz. Unterstützt von professionellen kanadischen Artisten, verbindet sie eine polysportive Geschichte mit der aktuellen Begeisterung rund um das IIHF-Event.
Vom Fan-Votum 2009 zur polysportiven Kult-Kuh
Die Geschichte von Cooly ist mehr als nur die eines bloßen Werbeträgers; sie ist ein Stück Schweizer Sportgeschichte. Wie SRF berichtet, wurde die liebenswerte Schweizer Kuh ursprünglich für die Eishockey-WM 2009 entworfen. Ein entscheidender Faktor für ihre frühe Akzeptanz war die demokratische Herkunft ihres Namens, über den die Schweizer Eishockey-Fans im Vorfeld selbst abstimmen durften. Diese strategische Einbindung der Fans machte Cooly schnell zum heimlichen Star des Turniers und legte den Grundstein für eine Karriere, die weit über das Eisfeld hinausreichte. Die Kuh entwickelte sich zu einer polysportiven Ikone. Im Jahr 2014 übernahm sie die Rolle als Botschafterin der Leichtathletik-EM, was die Vielseitigkeit der Marke unterstrich. Ihr Engagement erstreckte sich zudem auf hochkarätige Events wie die Weltklasse Zürich sowie verschiedene Volksläufe, bei denen sie Läuferinnen motivierte. Über den Sport hinaus bewies Cooly soziale Relevanz durch Einsätze für die Kinderhilfe Petite Suisse. Ein geplantes Comeback im Jahr 2020 wurde jedoch durch die globale Corona-Pandemie verhindert, die zur Absage der damaligen Weltmeisterschaft führte. Dass die Figur nun 2026 zurückkehrt, zeugt von einer bemerkenswerten Langlebigkeit im modernen Event-Marketing.Kanadische Artisten und die Kunst der Maskottchen-Performance
Hinter der freundlichen Fassade der Kult-Kuh verbirgt sich eine physische Leistung, die oft unterschätzt wird. Es ist kein Zufall, dass für die Umsetzung professionelle kanadische Maskottchen-Artisten engagiert werden. Diese Experten bringen ein Level an Athletik mit, das weit über das einfache Winken in die Menge hinausgeht. Die Anforderungen an die Darsteller sind extrem. Sie müssen in der Lage sein, dynamische und teils riskante Aktionen auszuführen, wie etwa das Herunterschlittern von Treppen. Urs Sahli, der für das Casting und die Schulung der Darsteller verantwortlich ist, betont, dass nicht jeder für diese Rolle geeignet ist. Die Performance erfordert eine Kombination aus akrobatischem Geschick und der Fähigkeit, eine Figur ohne Worte lebendig wirken zu lassen. Hier zeigt sich der Kontrast zwischen der Wahrnehmung des Publikums – eine niedliche Kuh – und der Realität im Kostüm: ein hochtrainierter Performer, der unter extremen Bedingungen agiert.Physische Herausforderungen und das Training hinter dem Kostüm

- Ausdauer: Die Fähigkeit, über lange Zeiträume eine hohe Energie auszustrahlen.
- Bewegungsfreiheit: Die Kompetenz, im Kostüm zu rennen, wild zu tanzen oder sich sogar zu überschlagen.
- Nonverbale Kommunikation: Da Maskottchen grundsätzlich nicht sprechen, müssen Emotionen und Empathie durch übertriebene Gestik vermittelt werden.
Strategisches Branding und die Bedeutung der Nummer 26
