Der Dürresommer 2026 hat in Niederösterreich und Burgenland schwerwiegende Schäden an jungen Christbäumen verursacht. Laut Berichten sind bis zu 90 Prozent der frisch gesetzten Bäume vertrocknet, was langfristige Auswirkungen auf die Christbaumproduktion haben könnte. Die Versorgung für das heurige Weihnachtsfest bleibt jedoch gesichert, da die betroffenen Bäume noch nicht zur Verkaufsfertigkeit gelangt sind.
Künftige Versorgungssorgen
Die betroffenen Bäume benötigen fünf bis zehn Jahre, um zur Verkaufsfertigkeit zu gelangen. Daher werden die Auswirkungen der Dürre erst in einigen Jahren spürbar sein. Reithner warnt, dass sich solche Jahre häufen könnten: „Wenn das vier-, fünfmal hintereinander vorkommt, müssen wir uns eine andere Betriebssparte einfallen lassen.
Zur Langzeitbewältigung der Trockenheit plant Eder eine Tropfbewässerungsanlage. Diese soll Wasser effizienter nutzen, indem es direkt an die Wurzeln der Bäume abgegeben wird. „So soll weniger Wasser verloren gehen und die Bewässerung effizienter werden“, erklärt er.”
Regional unterschiedliche Auswirkungen
Nicht alle Regionen sind gleich stark betroffen. In der Steiermark, Tirol und Salzburg seien die Christbaumkulturen vergleichsweise gut durch die Trockenperiode gekommen, berichtet Reithner. In Niederösterreich und Oberösterreich seien dagegen erhebliche Schäden zu verzeichnen. Die Versorgung für das heurige Weihnachtsfest sei jedoch gesichert, da die bereits ausgewachsenen Bäume von Dürreschäden verschont geblieben seien.
Die Zukunft der Christbaumproduktion hängt laut Experten von der Lage und der Anpassung an klimatische Veränderungen ab. Die Landwirte hoffen, durch moderne Bewässerungstechniken und langfristige Planung die Auswirkungen der Dürre zu mildern.
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