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Unternehmen

BMW fliegt deutsche Fachkräfte nach Ungarn

BMW organisiert den Hochlauf seines neuen ungarischen Standorts in Debrecen durch regelmäßige Flüge für deutsche Fachkräfte. Allein in der vergangenen Woche verzeichneten die Flughäfen München, Leipzig und Debrecen sechs Maschinen mit Mitarbeitern, die Arbeiter vor Ort qualifizieren und den Wissenstransfer in den Konzern unterstützen sollen.

Wöchentliche Flüge aus München und Leipzig nach Debrecen

Der Münchner Automobilkonzern schickt seit Monaten Mitarbeiter aus seinen deutschen Standorten mehrmals wöchentlich nach Ungarn und wieder zurück. Von den Werken in München und Leipzig heben regelmäßig Maschinen in Richtung Debrecen ab, wie Konzern-Insider bestätigten.

Plänen der beteiligten Flughäfen in München, Leipzig und Debrecen zufolge gab es allein in der vergangenen Woche sechs Flüge aus den deutschen BMW-Städten nach Ungarn. In den Flugzeugen saßen zahlreiche Beschäftigte des Autobauers, die vor Ort den Aufbau und Betrieb des neuen Werks begleiten.

BMW fliegt deutsche Fachkräfte nach Ungarn
Foto: ad-hoc-news.de

Ein Arbeitnehmervertreter schilderte das Vorgehen mit den Worten: „Unsere Leute aus München, anderen bayerischen Werken und Leipzig fliegen dorthin. Die beteiligten Beschäftigten reisen regelmäßig aus bayerischen Standorten sowie aus Leipzig in das ungarische Debrecen, um die dortigen Arbeiter zu unterstützen.

Qualifizierung der Belegschaft und technischer Wissenstransfer

Der temporäre Einsatz internationaler Fachkräfte ist nach Angaben des Unternehmens beim Hochlauf neuer Werke oder Produkte grundsätzlich fest eingeplant. Dabei verfolgt das Unternehmen in Ungarn eine Doppelstrategie.

Der Start des Werks in Debrecen ist dabei eng mit Erwartungen an industrielle Arbeitsplätze, neue Zulieferer und den generellen Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur verbunden.

Integration des Standorts Debrecen in das weltweite Produktionsnetz

Die grenzüberschreitenden Personaleinsätze verdeutlichen, wie eng BMW den neuen Standort in Ungarn mit den bestehenden Fabriken verknüpft.

Der Hersteller betont, dass sich die Intensität solcher Einsätze jeweils nach dem Reifegrad eines Standorts richtet. Die reine Zahl der Flüge lässt allerdings keinen belastbaren Schluss auf die langfristige Beschäftigungsentwicklung an den deutschen Standorten zu. Mit zunehmender Reife des Standorts dürfte die Unterstützung aus Deutschland voraussichtlich zurückgehen, während der Wissenstransfer zwischen den Werken ein dauerhaftes Element des international vernetzten Produktionssystems bleibt.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

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