ÖVP-Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner hat den niederösterreichischen FPÖ-Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer scharf kritisiert.
Kritik an Udo Landbauer im Marchfeld
Die Werksschließung in Groß-Enzersdorf trifft hunderte Arbeitnehmer sowie bäuerliche Familienbetriebe hart. Baumgartner betonte, dass die Menschen in der Region in dieser schwierigen Situation echte Unterstützung anstelle von politischen Vorwürfen benötigen. In ihrer Stellungnahme stellte die Gänserndorfer ÖVP-Nationalratsabgeordnete die Frage, ob Udo Landbauer eigentlich noch für das Land Niederösterreich arbeitet oder nur mehr gegen die Bundesregierung. Wer angesichts der Sorgen hunderter Arbeitnehmer und bäuerlicher Familien lediglich die nächste Aussendung gegen die Bundesregierung verfasst, hat den Ernst der Lage nach Ansicht der Politikerin offenbar nicht verstanden.
„Die Menschen im Marchfeld brauchen jetzt konkrete Unterstützung und keine politischen Schuldzuweisungen.
Angela Baumgartner, ÖVP-Nationalratsabgeordnete
Forderung nach gemeinsamer Arbeit für die Region
Während Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und viele andere sich für die Region einsetzen, sollte auch Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer Verantwortung für Niederösterreich übernehmen, betonte Baumgartner. Die angekündigte Werksschließung stellt demnach einen schweren Schlag für die gesamte Region dar, weshalb eine geschlossene Haltung aller politischen Kräfte gefragt ist. Die Menschen erwarten sich zu Recht, dass die politisch Verantwortlichen an einem Strang ziehen, statt sich gegenseitig mit Vorwürfen zu überbieten. Politische Arbeit besteht laut der ÖVP-Abgeordneten nicht nur darin, ständig Aussendungen gegen etwas oder jemanden zu verfassen, sondern vor allem darin, für Arbeitsplätze, bäuerliche Familienbetriebe und die wirtschaftliche Zukunft der Regionen zu arbeiten.
Für Rückfragen verweist der ÖVP-Parlamentsklub auf seine Pressestelle, die telefonisch erreichbar ist, sowie auf seine offizielle Website.