Anthropic sichert sich Gasgeneratoren im Wert von 3,4 Milliarden Dollar.
Das US-KI-Unternehmen Anthropic erwarb Ende September Zusagen für Hochleistungsgeneratoren mit einer Kapazität von 1,7 Gigawatt vom Ausrüster OnePWR Solutions.
Dies berichtete die Financial Times am Sonntag. Die Transaktion beläuft sich auf etwa 3,4 Milliarden Dollar.
Sie umfasst neben den Generatoren aus dem texanischen San Antonio auch die notwendigen Ingenieurleistungen. Dazu kommen Bauleistungen für die Installation vor Ort.
Wegen der starken Nachfrage nach den Claude-Modellen baut das Unternehmen seine Rechenkapazitäten massiv aus.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete im September über die Pläne. Demnach investiert Anthropic in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich mehr als 500 Milliarden Dollar in die eigene KI-Infrastruktur.
Zudem überspringt der Entwickler mit dem Schritt Zwischenhändler und übernimmt die Energieversorgung seiner Infrastruktur in Teilen selbst.
Handelsblatt: Anthropic steckt 3,4 Milliarden Dollar in Stromgeneratorenhttps://t.co/HhelWxCExj
OnePWR Solutions hatte in einer Mitteilung vom Februar 2026 von einem Umfang von mehr als 1,2 Gigawatt gesprochen.
Der Bericht der Financial Times beziffert das Volumen dagegen auf 1,7 Gigawatt. Die Vereinbarung umfasse die für die Installation der Generatoren erforderlichen Ingenieur- und Bauleistungen, hieß es unter Berufung auf einen Insider.
Stellungnahmen der beiden Unternehmen zu dem Medienbericht lagen zunächst nicht vor.
Eine unabhängige Verifizierung durch Reuters liegt ebenfalls nicht vor.

In den im November 2026 veröffentlichten Dokumenten wies Anthropic vertragliche Verpflichtungen aus.
Diese Dokumente erschienen vor dem bevorstehenden Börsengang und weisen Verpflichtungen von rund 895,4 Milliarden US-Dollar aus. Sie entfallen fast ausschließlich auf Rechenkapazitäten und Infrastruktur und weisen Laufzeiten bis 2045 auf.
Dabei sollen die monatlichen Leasingzahlungen für Rechenkapazitäten bis zum Jahresende 3,1 Milliarden US-Dollar erreichen.
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