Andreas Heraf ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Cheftrainer des SC Schwarz-Weiß Bregenz. Wie der Verein am Montag, den 18. Mai 2026, bekannt gab, folgte die Entscheidung auf ein Gespräch zwischen Obmann Thomas Fricke und Heraf. Grund ist das Ausbleiben des erhofften sportlichen Turnarounds, weshalb der Club für die kommende Saison einen Neustart plant.
Die Trennung beim SC Schwarz-Weiß Bregenz
Der SC Schwarz-Weiß Bregenz hat am Montag, den 18. Mai 2026, das Ende der Zusammenarbeit mit Cheftrainer Andreas Heraf verkündet. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach einem Gespräch zwischen dem Vereinsobmann Thomas Fricke und dem Trainer. Die Trennung erfolgt mit sofortiger Wirkung, was die sportliche Leitung des Clubs in dieser Phase der Saisonplanung vor eine Herausforderung stellt.
Nach einem offenen, ehrlichen und konstruktiven Gespräch zwischen Obmann Thomas Fricke und Cheftrainer Andreas Heraf am Montag, hat Schwarz-Weiß Bregenz die Entscheidung getroffen, im sportlichen Bereich für die kommende Saison einen klaren Cut zu machen.
Aussendung der Vorarlberger
Mit diesem Schritt signalisiert der Verein, dass die bisherige sportliche Entwicklung nicht den Erwartungen entsprach und man bereit ist, die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.
Das Scheitern der sportlichen Wende
Hinter der Entscheidung steht vor allem das Ausbleiben der erhofften Entwicklung auf dem Platz. Der Verein hatte gehofft, unter der Führung von Heraf eine positive Tendenz in den Ergebnissen zu sehen, was jedoch nicht gelang. Laut Angaben des Vorstands konnte die gewünschte sportliche Wende leider nicht erreicht werden
.
Die Vereinsführung sieht in der Trennung die notwendige Konsequenz, um die kommende Spielzeit unter anderen Vorzeichen zu beginnen. Der Fokus liegt nun auf einem sportlichen Neustart
, um die langfristigen Ziele des Clubs wieder in greifbare Nähe zu rücken. Die Entscheidung für einen klaren Cut
deutet darauf hin, dass die Verantwortlichen keine halben Sachen machen wollen, sondern eine grundlegende Neuausrichtung der sportlichen Abteilung anstreben.
Die unmittelbare Folge dieser Entscheidung ist ein beschleunigter Prozess in der Vereinsführung. Die Kaderplanung für die neue Saison sowie die Suche nach einer neuen sportlichen Leitung sind bereits in vollem Gange. Der Verein gab an, dass die Gespräche mit potenziellen Nachfolgekandidaten bereits auf Hochtouren
laufen.
Andreas Heraf: Ein Profil zwischen Spielerkarriere und Trainerstationen
Andreas Heraf, der am 10. September 1967 in Wien geboren wurde, blickt auf eine langjährige Karriere im Profifußball zurück. Bevor er sich intensiv der Trainerarbeit widmete, war er als defensiver Mittelfeldspieler aktiv. Zu seinen Stationen als Spieler gehörten unter anderem der SK Rapid Wien, der First Vienna FC, SV Austria Salzburg und Hannover 96. In der österreichischen Nationalmannschaft kam er elfmal zum Einsatz.
Seine Laufbahn als Trainer ist ebenso vielseitig und umfasst zahlreiche Stationen in Österreich und im Ausland. Heraf war unter anderem als Co-Trainer beim SV Ried tätig und übernahm Trainerposten bei Vereinen wie dem Floridsdorfer AC oder dem BFC Dynamo. Auch in der Arbeit mit Jugendnationalmannschaften, etwa der österreichischen U-16 bis U-19, sammelte er umfangreiche Erfahrungen. Seine jüngste Station vor dem Abschied von Bregenz führte ihn über den SV Gmunden zurück zum SC Schwarz-Weiß Bregenz, wo er ab der Saison 2025/2026 das Ruder übernehmen sollte.
Die nächsten Schritte der Vereinsführung
Für den SC Schwarz-Weiß Bregenz beginnt nun eine Phase der Ungewissheit, die durch intensive Arbeit in der sportlichen Abteilung gefüllt werden muss. Die Vereinsführung steht unter dem Druck, zeitnah sowohl einen neuen Cheftrainer als auch eine kohärente Strategie für die Kaderplanung vorzustellen. Die Verantwortlichen versprachen, die Öffentlichkeit über die weiteren Entwicklungen zeitnah zu informieren.
Ob der Verein durch den personellen Wechsel im Trainerstab die erhoffte sportliche Stabilität erreicht, wird sich in der kommenden Saison zeigen. Das Ziel bleibt ein klarer Neuanfang, um die sportliche Richtung des Clubs nachhaltig zu korrigieren.