Die Schauspielerin Claudia Schmutzler hat sich am 18. September 2026 in Berlin im Rahmen einer symbolischen Feier selbst das Jawort gegeben. Die Eheschließung fand exakt einen Tag vor ihrem 60. Geburtstag statt, hat nach deutschem Recht jedoch keine rechtliche Bindung.
Die aus dem DDR-Kultfilm „Go Trabi Go bekannte Darstellerin trat ganz in Weiß, mit einem bunten Brautstrauß und einem Blumenkranz im Haar vor ihre Gäste. Einen Bräutigam gab es bei der Zeremonie in der Hauptstadt nicht. Stattdessen setzte der langjährige TV-Star mit einer sogenannten Sologamie ein sehr persönliches Zeichen für Selbstliebe und bewusste Lebensfreude.
Instagram-Posts und die Botschaft hinter der Selbsthochzeit
Via Instagram ließ Claudia Schmutzler die Öffentlichkeit an dem ungewöhnlichen Ereignis teilhaben. Sie betonte, dass der Entschluss weder aus Frust noch aus Einsamkeit entstanden sei. Zu den veröffentlichten Aufnahmen schrieb Schmutzler:
Am 18. September 2026 habe ich mir selbst nach jahrzehntelanger Recherche und eindeutigen Ergebnissen das Jawort gegeben. Nicht aus Mangel. Nicht aus Trotz. Dafür mit Größe. Kompetenz. Und ohne falsche Bescheidenheit.
In weiteren Beiträgen erklärte sie, dass Glück keine Sache des Zufalls sei, sondern eine bewusste Lebensart darstelle. Zudem nutzte sie die Aufmerksamkeit für eine Liebeserklärung an ihre engsten Freundinnen. Musikalisch unterstrichen wurde die Fotogalerie im Netz von dem souligen Song «Celebrate me» des KI-Musikprojekts Inga Rose.

Rechtlicher Rahmen der Sologamie in Deutschland
Obwohl das Fest alle optischen Merkmale einer traditionellen Hochzeit trug, hat die sogenannte Sologamie rechtlich keine Bindung. Da eine Eheschließung nach deutschem Recht zwingend zwei Personen voraussetzt, bleibt die Schauspielerin standesamtlich unverheiratet.
Rückblick auf eine lange Karriere im deutschen Fernsehen
Ihren großen Durchbruch feierte sie Anfang der neunziger Jahre als Jacqueline Struutz im Kinohit «Go Trabi Go» an der Seite von Wolfgang Stumph. Es folgten langjährige Festanstellungen und Hauptrollen in erfolgreichen Fernsehformaten wie «Für alle Fälle Stefanie», «SOKO Wismar» sowie im ARD-Format «Rote Rosen».
Privat gab die Mimin vor drei Jahren die Trennung von ihrem Partner Sönke Schnitzer bekannt, mit dem sie von 2016 bis 2021 liiert war.
Weiterlesen