Zum Auftakt des Münchner Oktoberfests hat Verena Kerth am 19. Die 45-jährige Moderatorin denkt darüber nach, gemeinsam mit ihrem schwulen besten Freund Reto Hanselmann ein Kind zu bekommen. Beide diskutieren bereits über Verantwortlichkeiten, während der in der Schweiz lebende Event-Veranstalter seine Fruchtbarkeit medizinisch prüfen lassen will.
Auf dem Münchner Oktoberfest ging es am Eröffnungstag nicht nur um den traditionellen Fassanstich, sondern auch um persönliche Lebensentwürfe. Im Gespräch vor den Wildstuben blickte die 45-jährige Moderatorin auf ihre Karriere zurück und äußerte den Wunsch, Mutter zu werden.
Dieser Kinderwunsch sei in den vergangenen zwei Jahren deutlich präsenter geworden.
Verena Kerth und Reto Hanselmann planen unkonventionelle Elternschaft
Als möglicher Vater kommt ein langjähriger Vertrauter infrage: der Zürcher Event-Veranstalter Reto Hanselmann. Die Moderatorin schätzt an ihm vor allem seine Verlässlichkeit.
„Seit zwei Jahren spreche ich immer wieder mit Reto darüber. Wir unterhalten uns über die verschiedensten Möglichkeiten. Auf Reto kann ich mich immer verlassen. Er ist verbindlich, anständig und blitzgescheit. Er wäre ein super Vater.“
Verena Kerth, Moderatorin und Reality-TV-Kandidatin
Aus Sicht der Moderatorin bietet dieses Modell klare Vorteile. Angesichts zahlreicher gescheiterter Ehen sei ein Baby mit dem schwulen besten Freund eine ideale Möglichkeit, um finanzielle Absicherung und die Sorge für das Kind gemeinsam zu tragen, ohne als alleinerziehende Mutter dazustehen.
Reto Hanselmann über das Familienmodell und medizinische Voraussetzungen
Auch der in der Schweiz beheimatete Geschäftsmann zeigt sich für die Idee offen. Hanselmann ist seit acht Jahren mit einem Unternehmer verheiratet und besitzt Immobilien in Zürich, Monte-Carlo, München sowie auf Mallorca.

„Für mich war immer klar: Wenn ich ein Kind haben wollte, dann nur mit einer lieben Freundin zusammen, die den Wunsch auch hat. Verena weiß, dass es bei uns gut passen würde. Auch ich bin jetzt 45. Viel Zeit bleibt nicht mehr.“
Reto Hanselmann, Event-Veranstalter
Dennoch betonen beide Seiten, dass es sich bisher um keine finalen Verträge oder Schnellschüsse handelt. Bevor konkrete Schritte unternommen werden, will der Schweizer seine medizinischen Voraussetzungen abklären lassen. Gegenüber Medien erklärte er, er wolle zunächst seine Zeugungsfähigkeit beziehungsweise seine Spermien testen lassen, um zu sehen, ob eine Schwangerschaft überhaupt möglich ist.
Offene Fragen zu Wohnsituation und den verbleibenden zeitlichen Möglichkeiten
Ein zentraler Punkt in den Gesprächen der beiden Freunde ist die künftige Alltagsorganisation. Hanselmann betont, dass er sich ein Kind ohne Mutter an seiner Seite nicht vorstellen kann und eine Leihmutterschaft für ihn ausgeschlossen ist.

„Noch diskutieren wir, wo wir gemeinsam leben würden. Für mich ist klar, dass die Mutter auch beim Baby sein müsste. Ich möchte kein Kind via Leihmutter. Das Kind soll wissen, dass es eine Mama in seinem Leben gibt und mit ihr aufwächst.“
Reto Hanselmann, Event-Veranstalter
Zudem drängt die Zeit aus Sicht von Verena Kerth. Mit ihrem 45. Geburtstag in diesem Jahr sieht sie den Zeitpunkt gekommen, an dem gehandelt werden müsste. Eizellen hatte sie sich rückblickend nicht einfrieren lassen, was sie heute bedauert, da ihrer Ansicht nach der Zug bezüglich konservierter Eizellen abgefahren ist.