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Wanderin stirbt nach Absturz im Hochschwabgebiet in der Obersteiermark

Eine 68-jährige Wanderin ist am Dienstag bei einer Bergtour im Hochschwabgebiet in der Obersteiermark rund 150 Meter über steiles Gelände in den Tod gestürzt. Nachdem sie sich am Nachmittag nicht gemeldet hatte, leitete die Landespolizeidirektion Steiermark einen Hubschraubereinsatz ein, der die Vermisste schließlich leblos auffand.

Das tragische Unglück ereignete sich am Dienstag in der Obersteiermark. Die aus dem Bezirk Graz-Umgebung stammende Frau war mit öffentlichen Verkehrsmitteln allein nach Seewiesen gereist. Von dort aus trat sie den Aufstieg über markierte Wege in Richtung Voisthalerhütte an, wie die Berichterstattung über das Unglück im Detail ausführt.

Suchaktion im steilen Felsgelände bei Seewiesen

Da die 68-Jährige bis in die Nachmittagsstunden von ihrer geplanten Tour nicht zurückgekehrt war und sich entgegen der Gewohnheit nicht bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, schlug dieser am späten Nachmittag Alarm. Gegen 17:00 Uhr erstattete er bei den Behörden eine Vermisstenanzeige. Die Landespolizeidirektion Steiermark leitete daraufhin umgehend Sofortmaßnahmen ein.

Die Einsatzkräfte der Alpinpolizei begannen unmittelbar mit den Suchmaßnahmen. Durch die Ortung des Mobiltelefons der Wanderin und die genauen Angaben des Ehemannes ließ sich das infrage kommende Suchgebiet stark eingrenzen. Bei einem anschließenden Suchflug mit einem Polizeihubschrauber entdeckte die Besatzung die Frau schließlich leblos in einer steilen Felsrinne.

Erste Ermittlungen zur Absturzursache im Hochschwabgebiet

Nach den bisherigen Erhebungen der Polizeidirektion zur Bergtragödie war die Wanderin am Vormittag gestartet, bevor sie von der vorgesehenen Route abkam. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau vom markierten Wanderweg abgekommen sein dürfte. In der Folge stürzte sie etwa 150 Meter tief über steiles und felsiges Gelände ab.

Wanderin stirbt nach Absturz im Hochschwabgebiet in der Obersteiermark
Photo: Der Standard

Nach der Entdeckung im unwegsamen Gelände erfolgte die Bergung der Verstorbenen. Mithilfe einer Seilbergung wurde der Leichnam per Hubschrauber ins Tal geflogen. Laut den vorliegenden amtlichen Berichten ergaben sich bei den Ermittlungen keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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