RB Leipzig hat die erste Runde des DFB-Pokals am 22. August 2026 standesgemäß gemeistert und beim Viigligisten Eintracht Trier einen mühelosen 6:0-Auswärtssieg gefeiert. Das Team von Trainer Martín Demichelis legte im ausverkauften Moselstadion vor 9.000 Zuschauern einen Blitzstart hin und zog souverän in die zweite Runde ein.
Blitzstart im Moselstadion: RB Leipzig überrollt Eintracht Trier
Der Regionalligist Eintracht Trier erlebte in der ersten Runde des DFB-Pokals ein bitteres Debüt vor heimischem Publikum. Vor 9.000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion war der Klassenunterschied zu keinem Zeitpunkt zu kaschieren. Schon nach sechs Minuten war die Partie praktisch entschieden, da die Leipziger Gäste wie die Feuerwehr loslegten und die Gastgeber komplett überrannten, wie unter anderem tagesschau.de berichtet.
Den Torreigen eröffnete der Sommerneuzugang Brajan Gruda bereits in der 3. Minute. Antonio Nusa hatte den Ball mustergültig in den Strafraum gesteckt, Ezechiel Banzuzi quergelegt, sodass Gruda in der Mitte nur noch einschieben musste. Nur drei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für die Trierer Defensive. Nach einer Ecke schlenzte Nusa an den Pfosten, den Abpraller verwertete Gruda erneut als Vorbereiter für Willi Orban, der aus Nahdistanz zum 2:0 vollstreckte.
Martin Demichelis feiert gelungenen Einstand bei RB Leipzig
Für den neuen Cheftrainer Martín Demichelis bot die Begegnung an der Mosel den perfekten Rahmen für ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt auf der Leipziger Bank. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und der jüngsten Niederlage im Telekom Cup gegen den FC Bayern München präsentierten sich die Sachsen von ihrer fokussierten Seite. Demichelis schickte im 4-3-3-System eine Offensivreihe auf den Rasen, die den Ausfall des angeschlagenen Romulo im Sturm mühelos auffing.

Trotz der klaren Überlegenheit ließ es der Bundesligist in der ersten Hälfte nicht an Ernsthaftigkeit fehlen. Kurz vor dem Pausenpfiff in der 45. Minute plus Nachspielzeit sorgte ein unglückliches Eigentor von Triers Gianluca Pelzer nach einem wuchtigen Schuss von Ridle Baku für den 3:0-Pausenstand. Zwar hatten die Gastgeber durch Tim Sausen kurz zuvor ihre erste nennenswerte Offensivszene, bei der der Ball jedoch über den Kasten flog, doch die Partie war zur Halbzeit entschieden.
Wechsel und Tore in Halbzeit zwei machen das halbe Dutzend voll
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste spürbar in den Verwaltungsmodus, kontrollierten das Geschehen aber souverän. Nach 65 Minuten kam Neuzugang Rocco Reitz zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Sachsen und glänzte prompt als Vorbereiter. Mit viel Übersicht bediente er den ebenfalls eingewechselten Conrad Harder, der den Ball zum 4:0 durch die Beine von Trier-Torwart Leon-Oumar Wechsel einschob.
Kurz darauf zeigte auch Leipziger Schlussmann Maarten Vandevoort bei einem gefährlichen Schuss von Shawn Blum sein Können und bewahrte sein Team vor einem Gegentreffer. In der Schlussphase schraubten die Gäste das Ergebnis weiter in die Höhe. Antonio Nusa belohnte seine starke Leistung in der 90. Minute plus zwei mit dem Treffer zum 5:0, ehe Ezechiel Banzuzi in der 90. Minute plus fünf nach einem Freistoß im Gewühl den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand setzte.
Kaderbewegungen und kommende Aufgaben in der Bundesliga
Neben dem sportlichen Pflichtsieg gab es im Umfeld von RB Leipzig auch Personalbewegungen zu vermelden. Kurz vor dem Spieltag wechselte Mittelfeldspieler Eljif Elmas per Leihe zu Atalanta Bergamo in die Serie A. Für den Nordmazedonier ist es bereits die dritte Leihe nach vorherigen Stationen beim FC Turin und der SSC Neapel.
Für die Leipziger geht der Blick nun direkt auf den kommenden Bundesliga-Auftakt. Am nächsten Samstag empfängt die Mannschaft von Martín Demichelis Borussia Mönchengladbach im eigenen Stadion und hofft, den Aufwärtstrend aus dem Pokalspiel direkt in den Ligabetrieb mitzunehmen.
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