Nach dem Tod von Hayden Panettiere im Alter von 36 Jahren hat sich die Hautpflegemarke Neutrogena zu massiver Kritik geäußert. August 2026 ein, die Schauspielerin in einer schwierigen Phase alleingelassen zu haben. Zuvor hatten Fans den Rauswurf der langjährigen Markenbotschafterin nach deren Aussagen über postnatale Depressionen kritisiert.
Reaktion auf wochenlange Kritik und Fanspenden
Nach tagelangen Boykottaufrufen im Internet und heftigen Reaktionen in den sozialen Netzwerken hat sich das Unternehmen Neutrogena offiziell zu den Vorwürfen geäußert. In einem Statement auf Instagram erklärte die Marke, dass sie deeply saddened
über den Tod von Hayden Panettiere sei. Das Unternehmen begründete das späte Statement damit, dass man aus Respekt vor der Familie und den Hinterbliebenen nicht sofort nach dem schrecklichen Vorfall an die Öffentlichkeit gehen wollte.
August 2026, im Alter von 36 Jahren in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina leblos in einer Wohnung aufgefunden worden. Rettungskräfte stellten vor Ort Herzstillstand fest; zwei mit der Untersuchung vertraute Quellen bestätigten gegenüber CBS News, dass die US-amerikanische Drogenbehörde DEA in die Ermittlungen eingebunden ist. Vorläufige Autopsieergebnisse ergaben laut Berichten keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung als Todesursache.
Neutrogena erklärte über den Instagram-Kanal des Unternehmens, Hayden sei über ein Jahrzehnt hinweg ein geschätztes Mitglied ihrer Neutrogena-Gemeinschaft gewesen, man sei stolz auf die Partnerschaft und sehe ein, dass man ihr in einer sehr schwierigen Zeit das Gefühl gegeben habe, keine Unterstützung zu erhalten, was weder dem entspreche, wofür Neutrogena stehe, noch dem, wer sie sein wollten.
Zudem kündigte die Marke an, finanzielle Mittel in nennenswerter Höhe an einen langjährigen Partner im Bereich der kommunalen Gesundheit zu überweisen. Damit soll Frauen der Zugang zu dringend benötigter Unterstützung, insbesondere bei postnataler Depression, erleichtert werden. Konkrete Details zu dieser Initiative will das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen, wie unter anderem die Nachrichtenplattform CBC berichtete.
Die Hintergründe der Vorwürfe aus dem Jahr 2015
Die anhaltende Welle der Empörung speist sich aus Aussagen, die Panettiere im Mai in einer Episode des Podcasts On Purpose
von Jay Shetty getätigt hatte. Die Schauspielerin, die ihre Karriere als Kinderstar begonnen hatte und von 2005 bis 2015 als weltweites Werbegesicht für Neutrogena tätig war, schilderte dort das abrupte Ende ihrer Zusammenarbeit mit dem Kosmetikkonzern.
Sie berichtete in dem Interview von einer vollständigen emotionalen Leere und betonte, wie schmerzhaft und furchteinflößend die Situation sei, da viele Menschen derlei Erkrankungen fälschlicherweise als reine Laune abtun.
Kurz nach diesem Fernsehauftritt erhielt die Schauspielerin nach eigenen Angaben den Anruf, dass das Unternehmen ihren Vertrag mithilfe einer Sittenklausel vorzeitig beenden wolle.

Hayden Panettiere erzählte im Podcast On Purpose
, als sie damals den Anruf erhalten habe, dass Neutrogena sie deshalb feuern wolle, und ihr damaliger Vertreter gemeint habe, dass dies illegal sei und sie das nicht tun könnten, habe sie gewusst, dass es das gewesen sei, dass man sie im nächsten Jahr nicht wieder einladen werde, obwohl sie zehn Jahre lang mit diesen Leuten zusammengearbeitet hatte.
Sie fügte hinzu, dass sie danach nie wieder ein Wort von den Verantwortlichen gehört habe. Das Schweigen des Unternehmens nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Partnerschaft habe ihr das Herz gebrochen und ihr vor Augen geführt, wie stark das gesellschaftliche Stigma gegenüber Frauen ist, die unter postnataler Depression leiden.
Reaktionen im Netz und finanzielle Spuren an den Märkten
In den Tagen nach Panettieres Tod griffen Nutzer in den sozialen Netzwerken die alten Interviewausschnitte massiv auf. Auf Plattformen wie Threads und Instagram forderten Tausende Kommentatoren einen strikten Boykott der Marke.
Die Debatte erfasste auch die Wirtschaft. Laut einem Bericht der New York Post
, der von First for Women zitiert wurde, verzeichnete der Mutterkonzern Kenvue Inc. infolge der öffentlichen Diskussionen einen Kursrückgang der Aktien von über zwei Prozent.
Unterdessen weisen Mediziner und Organisationen im Zuge der aktuellen Ereignisse erneut auf die Brisanz mütterlicher Gesundheit hin.
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