Die Justiz des Bundes hat die Vereinbarung genehmigt, doch zwölf Bundesstaaten haben eine Klage eingereicht, um den Deal zu blockieren.
Hollywoods Widerstand gegen die Fusion
Prominente Persönlichkeiten wie Jane Fonda und der Committee for the First Amendment lehnen die Fusion ab, da sie befürchten, dass die Machtverlagerung die Inhalte und die Vielfalt der Berichterstattung gefährde. „Wenn Macht in immer weniger Händen konzentriert wird, werden die Geschichten, die erzählt werden, und die Lebensgrundlagen derer, die sie erzählen, denjenigen unterworfen, die diese Macht haben, warnte Fonda im Los Angeles Times-Interview. Die Gruppe fordert, dass die Justiz des Bundes die Fusion blockiert.
Ellison hat sich intensiv mit der Regierung von Donald Trump verbunden, um die Genehmigung zu beschleunigen. Dieser hat sich öffentlich für die Übernahme ausgesprochen und Ellison bei mehreren staatlichen Veranstaltungen unterstützt. Die Beziehungen zu Trump haben jedoch den Ruf des Unternehmers in Hollywood geschädigt, wo die Mehrheit der Künstler und Produktionsleute als liberale Wähler gelten. „Sie haben sich zu sehr mit Trump angefreundet, sagte Norm Eisen, der Vorsitzende der Democracy Defenders Fund, gegenüber der Los Angeles Times. „In Hollywood befürchten viele, dass die Ellisons dasselbe mit CNN wie mit CBS machen könnten.
Rechtliche Herausforderungen und staatliche Klagen
Die rechtliche Situation ist unklar. Die Justiz des Bundes hat die Fusion genehmigt, doch zwölf Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Arizona, Colorado und New York, haben eine Klage eingereicht, um den Deal zu blockieren. Kaliforniens Justizminister Rob Bonta kritisierte die Fusion in einer Pressekonferenz am Montag und sagte, sie werde „die Konkurrenz unterdrücken, Preise erhöhen und die Qualität der Inhalte verringern. Die Klage, die am 13. Juli 2026 eingereicht wurde, fordert eine vorläufige Verfügung, um die Fusion zu stoppen, bis die gerichtliche Prüfung abgeschlossen ist.
Die Klage der Bundesstaaten wird als ein Versuch angesehen, die Fusion zu behindern, obwohl die Regierung bereits grünes Licht gegeben hat.
Wirtschaftliche Risiken und Kritik an der Finanzierung
Die TechDirt-Berichte warnen, dass die Finanzierung der Übernahme mit einer hohen Verschuldung einhergeht, die zu massiven Entlassungen und Preiserhöhungen führen könnte. „Die Verschuldung wird nicht durch Larry Ellison oder die Saudis beglichen, sondern durch brutale Kürzungen, Produktionskürzungen und Preiserhöhungen“, schreibt TechDirt.”

Die Forbes-Berichte erwähnen auch, dass Paramount seine Offerte für Warner Bros. Discovery auf 31 Dollar pro Aktie erhöht hat, plus eine Gebühr von 7 Milliarden Dollar, falls die Fusion nicht genehmigt wird. Die Los Angeles Times berichtet, dass die Fusion bis September 2026 abgeschlossen werden soll. Sollte die Fusion nicht genehmigt werden, müsste Paramount eine Gebühr von 2,8 Milliarden Dollar zahlen, um sich aus dem Deal zurückzuziehen.
Die Zukunft der Medienlandschaft
Die Klage der Bundesstaaten wird als ein Versuch angesehen, die Fusion zu verhindern, obwohl die Regierung bereits grünes Licht gegeben hat.
Die Entwicklung wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter beobachtet. Die Klage der Bundesstaaten wird vor Gericht verhandelt, und die finale Entscheidung könnte den Verlauf der Medienindustrie in den USA entscheiden.
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