Die neue FX-Serie sueddeutsche.de ist ab dem 6. August auf Disney+ verfügbar. Die Produktion basiert auf dem 2023 erschienenen Roman von Bret Easton Ellis, einem über 700 Seiten starken Thriller, der als Autofiktion beschrieben wird. In der Serie übernimmt Kaia Gerber, die Tochter von Supermodel Cindy Crawford, zusammen mit Homer Gere, dem Sohn von Hollywood-Star Richard Gere, eine wichtige Rolle.
Handlung und Setting in Los Angeles
Die Geschichte spielt im Jahr 1981 in Los Angeles und konzentriert sich auf eine Gruppe privilegierter Schüler einer Elite-Privatschule. Während die Jugendlichen Themen wie Identität, Sex, Eifersucht und Obsession durchleben, wird die Stadt von einer grausamen Mordserie erschüttert. Ein Serienmörder, der als „Trawler bekannt ist, nimmt gezielt Teenager ins Visier.

Kaia Gerber beschrieb die Produktion gegenüber Good Morning America als einen seductive drama thriller
, der die Horrorebene unter der Oberfläche der amerikanischen Adoleszenz auslotet. Die erste Staffel umfasst insgesamt neun Folgen, die bis zum 10. September ausgestrahlt werden. Die Serie wurde von Ryan Murphy entwickelt, wobei Bret Easton Ellis als Mit-Produzent eng an der Adaption beteiligt war.
Besetzung und Rollenverteilung
Die Serie setzt auf eine Mischung aus bekannten Namen und neuen Gesichtern. Die Rollenverteilung gestaltet sich wie folgt:

- Igby Rigney: Spielt die Hauptfigur Bret, einen angehenden Schriftsteller.
- Hayes Warner: Übernimmt die Rolle der Debbie, die mit Bret liiert ist.
- Kaia Gerber: Spielt die Rolle der Susan.
- Graham Campbell: Spielt Thom; gemeinsam mit Susan bilden sie ein Paar, das als Sinnbild des „American Dreams“ fungiert.
- Evan Rachel Wood: Ist ebenfalls Teil des Casts.
Persönliche Verbindungen hinter den Kulissen
Besondere Aufmerksamkeit erregte die Zusammenarbeit von Kaia Gerber und Homer Gere. Ihre Eltern, Cindy Crawford und Richard Gere, waren von 1991 bis 1995 verheiratet, bevor sie Familien mit anderen Partnern gründeten. Trotz dieser gemeinsamen Familiengeschichte hatten sich Gerber und Gere vor den Dreharbeiten nie getroffen. Gerber gab an, sie habe Homer etwa eine Woche vor Beginn der Produktion kennengelernt, während Gere berichtete, dass sie sich zwei Wochen zuvor bei einem Treffen mit dem gesamten Cast in einer Bar begegnet seien.
Gerber bezeichnete Gere als greatest scene partner ever
und lobte seine humorvolle Art. Gere wiederum beschrieb die Zusammenarbeit als lovely
und betonte, dass ihre Verbindung intern really normal
sei. Während Gerber die Unterstützung ihrer Mutter erwähnte, gab Gere an, seinen Vater fast täglich vom Set aus anzurufen, da dieser eine invaluable resource
für seine Karriere sei.
Herausforderungen des Retro-Looks
Da die Mehrheit des Casts zum Zeitpunkt des Geschehens 1981 noch nicht geboren war, mussten sich die Schauspieler intensiv in die Ära einarbeiten. Homer Gere nutzte eine 80er-Jahre-Playlist auf Spotify, um in die Stimmung zu kommen. Hayes Warner, die mit der Serie ihr Schauspieldebüt feiert, sah die Haare, das Make-up und die Outfits als ausschlaggebend für die Transformation an.
Im Rahmen eines Zoom-Interviews äußerten sich die Darsteller auch über die Zeit vor der Digitalisierung. Graham Campbell und Kaia Gerber lobten insbesondere das Fehlen von Smartphones. Gerber merkte an, dass man früher verbindlicher zu Plänen stehen musste, da man nicht einfach kurzfristig per Handy absagen konnte. Während der Dreharbeiten fungierte Gerber zudem als eine Art Klassenpräsidentin
, die das Team zusammenschweißte und ihren Kollegen, von denen viele aus New York kamen, ihre Heimatstadt Los Angeles zeigte.
