Verteidigung gegen Vorwürfe politischer Einflussnahme
Ein zentraler Punkt der Kritik betrifft die Schiedsrichterleistung und mögliche politische Interventionen. Insbesondere die Entscheidung, die Ein-Spiel-Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun vor dem Achtelfinale aufzuheben, sorgte für Kontroversen. Dies geschah nach einer Intervention von US-Präsident Donald Trump. Von 192 Roten Karten bei einer Männer-WM entgingen nur zwei Spieler einer Sperre.
Visa-Probleme und Sicherheitsbewertungen
Bezüglich der Visa-Probleme, die Fans und Offizielle aus Ländern wie Haiti, Senegal und der Elfenbeinküste sowie den somalischen Schiedsrichter Omar Artan betrafen, entgegnete der FIFA-Präsident, dass man die Millionen von genehmigten Visa übersehe. Er hob hervor, dass die Beteiligung Irans trotz des Konflikts mit den USA ein Erfolg sei. Berichten zufolge musste das iranische Team jedoch in Mexiko basieren und sah sich bei Reisen zwischen Trainingsstützpunkt und Spielen in Los Angeles und Seattle Bewegungseinschränkungen ausgesetzt.
Reaktionen auf die „XXL-WM“
- Ethik-Prüfung: Das Internationale Olympische Komitee erklärte, dass es Infantino nicht wegen möglicher Verstöße gegen die politische Neutralität untersuchen werde, da die Beschwerde der Menschenrechtsgruppe FairSquare außerhalb der Zuständigkeit liege.
- Proteste: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin boykottierte das Finale in New Jersey aus Protest gegen die Handhabung verschiedener Themen durch die FIFA.
- Sicherheitsvorfälle: Berichte über den Tod von vier Fans während der Feierlichkeiten in Mexiko-Stadt wurden in Infantinos Instagram-Post nicht erwähnt.
Infantino schloss seine Nachricht mit den Worten, er sei unglaublich stolz darauf, als FIFA-Präsident einen Beitrag zu dieser Show geleistet zu haben. Er appellierte an seine Kritiker, „Liebe und Respekt“ zu zeigen und sich auf die Emotionen und die Vereinigung der Menschen durch den Sport zu konzentrieren, anstatt „Samen des Hasses“ zu pflanzen.””

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