Am Freitagabend des 29. Mai 2026 sorgte Willi Banner im Finale von „Let’s Dance“ für einen Auftritt, der nicht nur die Zuschauer überraschte, sondern auch die Show selbst auf den Kopf stellte: Der Influencer und ehemalige Radsportler tanzte mit einem dicken Gips an der linken Hand – Folge einer missglückten Operation, die nur wenige Tage zuvor stattfand.
Der Gips als ungewollter Show-Highlight
Willi Banner, besser bekannt als „Willi Whey“, hatte sich im Vorfeld der Show einer Knochenverlängerung unterzogen, um einen seit der Pubertät verkürzten kleinen Finger zu korrigieren. Die Methode war riskant: Sein Mittelhandknochen wurde durchtrennt und mit einem Fixateur stabilisiert, der nach und nach den Knochen auseinanderziehen sollte, damit neues Gewebe nachwachsen konnte. Doch im Operationssaal kam es zu Komplikationen – ein Metallstück brach ab, und die Heilung verlief nicht wie geplant. „Ich lag Mittwoch noch auf dem OP-Tisch und wurde operiert“, erklärte Banner gegenüber RTL. „Jetzt wächst es nicht mehr richtig zusammen.“ Eine weitere Operation steht bevor, bei der Knochenmaterial aus der Hüfte oder Hand entnommen und eingesetzt werden soll. Bis dahin bleibt der Gips sein ständiger Begleiter – und im Finale von „Let’s Dance“ ein ungewolltes Accessoire.

„Let’s Dance“ 2026: Zwischen Triumph und Pech
Während Banner mit seinem Gips für Aufsehen sorgte, ging es im Finale um die eigentlichen Sieger: Anna-Carina Woitschak und ihr Tanzpartner Evgeny Vinokurov krönten sich als „Dancing Stars 2026“. Joel Mattli belegte den dritten Platz, während Milano und Malika Dzumaev im Halbfinale noch um den Einzug ins Finale kämpften. Doch nicht nur Banners Pech stand im Fokus – auch Sonya Kraus, die als erste Kandidatin die Show verlassen musste, meldete sich kurz vor dem Finale mit gesundheitlichen Problemen zu Wort. Die Moderatorin erlitt einen Hexenschuss und veröffentlichte auf Instagram einen Schnappschuss von ihrer Behandlung: „K. o. vom Buddeln. Hexenschuss pünktlich zum ‚Let’s-Dance-Finale‘“, schrieb sie und fügte hinzu: „Das ist einfach nicht meine Sendung.“ Ob ihr geplantes Comeback im Finale tatsächlich stattfand, blieb offen – doch ihre optimistische Haltung („Wird schon“) zeigte, dass selbst in der Unterhaltungsbranche nicht alles nach Plan läuft. Die Show selbst blieb davon unberührt: Die Jury unter Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González bewertete die Leistungen der Finalisten wie gewohnt, und die Moderatoren Daniel Hartwich und Victoria Swarovski führten souverän durch den Abend. Doch Banners Gips war ein Mahnmal – nicht nur für die körperlichen Risiken, die mit solchen Eingriffen verbunden sind, sondern auch dafür, dass selbst die perfekt geplanten Auftritte von Prominenten jederzeit durch Unvorhergesehenes durcheinandergewirbelt werden können.Ein Blick hinter die Kulissen: Willi Banners ungewöhnlicher Werdegang
Willi Banner ist kein gewöhnlicher „Let’s Dance“-Kandidat. Seine Karriere ist so vielschichtig wie sein Spitzname „Willi Whey“ – eine Anspielung auf seine Fitness-Influencer-Rolle, die auf dem englischen Wort für Molke basiert. Geboren am 31. August 1994 in Cottbus, begann seine Laufbahn im Radsport, bevor er sich der digitalen Kreativszene zuwandte. „Am meisten freue ich mich darauf, mal eine ganz andere Seite von mir zu zeigen“, hatte er im Vorfeld der Show gegenüber RTL erklärt. „Ich finde Stilbrüche immer spannend.“ Seine Teilnahme an „Let’s Dance“ war für viele Fans eine Überraschung – doch Banner zeigte, dass er nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch auf dem Tanzparkett überzeugen kann. Sein Ausschieden in Folge 6 war ein harter Schlag, doch sein Finale mit Gips wurde zum Symbol für Durchhaltevermögen.Was kommt als Nächstes? Die Zukunft von „Let’s Dance“ und ihren Stars
„Let’s Dance“ bleibt eine der beliebtesten Shows im deutschen Fernsehen – doch die Teilnahme von Prominenten wie Willi Banner zeigt auch die Grenzen auf. Während Anna-Carina Woitschak und Evgeny Vinokurov ihren Triumph feiern, bleibt für viele Zuschauer die Frage: Was bedeutet ein solcher Auftritt für die Zukunft der Show? Sollten Kandidaten mit körperlichen Einschränkungen oder Risiken wie Banners Operation überhaupt teilnehmen dürfen? Oder ist „Let’s Dance“ einfach eine Show, die solche Momente braucht, um authentisch zu bleiben?