Brad O’Neill hat Vorwürfe einer mangelnden Vorbereitung der englischen Rugby-League-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft zurückgewiesen. Nach der 12:30-Niederlage gegen Tonga hält Trainer Brian McDermott vor dem Spiel gegen Frankreich an seinem 19-Kader fest.
Zehn Tage vor dem Spiel reiste das Team nach Australien. Die Partie gegen Tonga fand lediglich 14 Tage nach dem Super-League-Grand-Final 2026 statt. Die Mannschaft unterlag den Tonganern mit 30:12. Ein Vorbereitungsspiel absolvierten die Engländer nicht; das letzte Länderspiel datierte vom November des Vorjahres, als man in Headingley gegen Australien verlor.
Die englischen Rugby-League-Auswahlspieler stehen nach dem Fehlstart in das Turnier unter Zugzwang und drohen den Einzug in das Halbfinale zu verpassen.
O'Neill dementiert Erschöpfung und Mängel in der Vorbereitung
Im Gespräch mit der BBC betonte der als Man of Steel ausgezeichnete Profi, dass keine Müdigkeit im Team herrsche.
Überhaupt nicht, wir hatten eine großartige Vorbereitungswoche auf das Turnier. Die gesamte Mannschaft hat sich körperlich wirklich gut gefühlt, es war einfach ein gutes Spiel und die bessere Mannschaft hat gewonnen.
Brad O’Neill, England-Spieler
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit und des verpatzten Turnierauftakts wies der Hooker Brad O’Neill entsprechende Kritik entschieden zurück. O’Neill hob hervor, dass es sich um ein neues Team handele, bei dem sich die Abläufe erst finden müssten.
Cheftrainer Brian McDermott trat das Amt im April an. Er sah keinen Anlass für taktische Umstellungen oder personelle Konsequenzen in der Startformation. Für das anstehende Gruppenspiel behält McDermott die Aufstellung bei.
Im Sturm läuft weiterhin Luke Thompson auf, da Morgan Knowles nach einer Verletzung weiterhin ausfällt. Auf der Halbschlussposition bilden Kapitän George Williams und Harry Smith das Gespann, während der umstrittene Mikey Lewis nicht zum Aufgebot gehört. AJ Brimson verteidigt seine Position als Full-back, während Jack Welsby zunächst auf der Auswechselbank Platz nimmt.
Weichenstellung gegen Frankreich und die Gruppenphase
England muss die kommenden Begegnungen für sich entscheiden. Am kommenden Samstag wartet Frankreich, gefolgt von der Partie gegen Papua-Neuguinea am 30. Oktober.
Wir haben besprochen, was erforderlich ist, aber wir nehmen es von Tag zu Tag. Wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen können. Wir konzentrieren uns einfach von Spiel zu Spiel und denken nicht viel über den Modus nach.
Brad O’Neill, England-Spieler
Angesichts des Turniermodus ist das Team neben den Siegen wohl auf eine hohe Punktdifferenz angewiesen.
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