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Unterhaltung

Unermesslicher Verlust»: Diana Körner über Tod ihres Enkels

Diana Körner, 81, sprach am 23. Juni 2026 in München erstmals öffentlich über den Tod ihres Enkels Remo Aimé Pollert. Der 19-Jährige, Sohn der Schauspielerin Lara Joy Körner, ertrank am 9. Mai 2026 in der Isar. Die Schauspielerin bezeichnete den Verlust gegenüber RTL als unermesslich und betonte die Notwendigkeit privater Trauerbewältigung.

Die Todesumstände von Remo Aimé Pollert an der Isar

Die Todesumstände von Remo Aimé Pollert an der Isar
Photo: T-Online
Der Tod des 19-jährigen Remo Aimé Pollert ereignete sich am 9. Mai 2026 in München. Eine Passantin entdeckte seinen leblosen Körper an der Ludwigsbrücke in der Isar, wie T-Online berichtete. Die Obduktion bestätigte, dass der Jugendliche ertrunken ist. Die genauen Umstände, die zum Unglück führten, bleiben weitgehend ungeklärt. Laut Berichten der TZ hatte der junge Mann zuvor gemeinsam mit Freunden einen Geburtstag in einem Club auf der Münchner Museumsinsel gefeiert. Ermittler gehen von einem Unfall am Ufer aus, allerdings gibt es keine Zeugen für den Hergang. Die Familie nahm Ende Mai im privaten Rahmen mit einer Trauerfeier Abschied. Für die Angehörigen, insbesondere für seine Mutter Lara Joy Körner, verschärfte die öffentliche Aufmerksamkeit den privaten Schmerz.

Diana Körners erster Auftritt beim Friedenspreis des Deutschen Films

Diana Körners erster Auftritt beim Friedenspreis des Deutschen Films
Photo: GALA.de
Rund sechs Wochen nach dem Unglück zeigte sich Diana Körner am 23. Juni 2026 zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit. Der Anlass war die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Films in München. Die 81-jährige Schauspielerin erschien ganz in Weiß gekleidet und trug eine dunkle Sonnenbrille, um ihre Augen zu verbergen, wie GALA beschrieb. In einem Interview am Rande der Veranstaltung sprach sie über den schweren Schicksalsschlag. Sie beschrieb den Verlust als unermesslich und reagierte zurückhaltend auf Fragen zu ihrem Befinden in den vergangenen Wochen. Wissen Sie was? Das ist ein solches Unglück, dass man darüber eigentlich gar nicht reden kann.Diana Körner, Schauspielerin, via RTL Körner machte deutlich, dass die Trauer ein zutiefst persönlicher Prozess ist, der keinen Platz auf dem roten Teppich oder in der Öffentlichkeit hat.

Individuelle Trauerbewältigung und Abgrenzung gegenüber der Umwelt

Diana Körner spricht über den Verlust ihres Enkels Remo Aimé Pollert
Ein zentraler Punkt in den Aussagen von Diana Körner war die strikte Trennung zwischen privatem Schmerz und öffentlicher Wahrnehmung. Auf die Frage, wie es ihr gehe, antwortete sie, dass es ihr gut gehe, doch alles andere intern geklärt werden müsse. Und alles andere, das muss man mit sich klären und nicht mit der Umwelt und nicht mit anderen und nicht mit Fremden. Und insofern geht es mir gut.Diana Körner, Schauspielerin, via RTL Die Schauspielerin betonte zudem, dass es innerhalb der Familie keinen einheitlichen Weg der Trauer gebe, sondern dass jeder Einzelne seine eigene Strategie finden müsse. Laut Blick erklärte sie, dass sich die Familienmitglieder gegenseitig unterstützen, aber jeder einen anderen Umgang mit der Situation habe. Diese Haltung unterstreicht die psychologische Belastung einer prominenten Familie, die gezwungen ist, einen privaten Verlust unter den Augen der Medien zu verarbeiten. Die bewusste Entscheidung für die Sonnenbrille und die knappen, aber bestimmten Antworten gegenüber den Reportern signalisieren eine klare Grenze zwischen ihrer professionellen Persona und ihrer privaten Rolle als Großmutter.

Die schauspielerische Tradition der Familie Körner

Die schauspielerische Tradition der Familie Körner
Der Fall zieht deshalb eine so breite mediale Aufmerksamkeit nach sich, weil die Familie Körner tief in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft verwurzelt ist. Diana Körner ist seit Jahrzehnten eine etablierte Größe, insbesondere durch ihre Rolle als Staatsanwältin Rosemarie Monk in der ARD-Serie Liebling Kreuzberg Ende der 1980er-Jahre. Diese künstlerische Tradition setzt sich in der nächsten Generation fort. Ihre Tochter Lara Joy Körner ist ebenfalls als Schauspielerin tätig und bekannt aus Produktionen wie dem Traumschiff oder Verfilmungen von Rosamunde Pilcher. Auch Diana Körners Halbschwester Jenny-Joy Kreindl (44) ist in der Branche aktiv. Die Verbindung zwischen dem öffentlichen Image als starke, professionelle Künstlerinnen und der privaten Verwundbarkeit wird in Diana Körners Worten besonders deutlich. Sie beschreibt die Notwendigkeit, die Normalität wiederzufinden, während sie gleichzeitig den Schmerz als dauerhafte Wunde anerkennt.

Resilienz und der Blick nach vorne

Trotz der Schwere des Verlusts strahlte Diana Körner bei ihrem Auftritt eine Entschlossenheit aus, die sie als notwendigen Überlebensmechanismus beschreibt. Für sie gibt es keine Alternative zum Weitermachen. Wir müssen es gut meistern und machen. Es bleibt doch gar nichts anderes übrig. Das ist die Normalität, das ist das Leben. Und das Leben geht weiter.Diana Körner, Schauspielerin, via RTL Diese Aussage markiert den Übergang von der akuten Schockphase, die die Familie seit dem 9. Mai durchlief, hin zu einer Phase der Integration des Verlusts in den Alltag. Während die Details des Unglücks an der Isar möglicherweise nie vollständig geklärt werden, liegt der Fokus der Familie nun auf der inneren Heilung. Die Reaktion der Öffentlichkeit und der Medien wird in den kommenden Wochen zeigen, ob der Wunsch der Familie nach Privatsphäre respektiert wird. Diana Körners klare Worte setzen hier ein deutliches Zeichen: Trauer ist kein Verhandlungsobjekt für die Presse, sondern eine private Pflicht.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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