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Trump schenkt Xi Jinping Weißkopfseeadler-Statue im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat Chinas Staatschef Xi Jinping während eines dreitägigen Staatsbesuchs in Washington am 24. September 2026 eine rund drei Fuß hohe Statue eines Weißkopfseeadlers überreicht. Trump betonte die Bedeutung des Symbols, während beide Seiten bei Gesprächen über Technologie, Taiwan und Handel eine enge persönliche Beziehung hervorhoben.

Der Besuch brachte die Beziehungen der beiden größten Wirtschaftsnationen der Welt im Weißen Haus zusammen. Während am Nachmittag Wirtschaftsthemen, Künstliche Intelligenz und Handelsfragen im Vordergrund standen, drehte sich der Abend um die glitzernden Details der Diplomatie.

Staatsbankett im Weißen Haus: Treffen der Tech-Elite

Das von US-Präsident Donald Trump und der First Lady Melania Trump im Ostzimmer des Weißen Hauses ausgerichtete Bankett zog eine prominente Gästeschar an. Neben hochrangigen Regierungsvertretern nahmen zahlreiche Führungskräfte der Technologiebranche an dem Abendessen teil. Zu den Anwesenden zählten unter anderem OpenAI-Chef Sam Altman, der Autogramme gab, sowie Nvidia-Chef Jensen Huang, der zu diesem Anlass seinen gewohnten schwarzen Lederblazer gegen einen Smoking tauschte. Auch Bernard Arnault, der Vorstandschef des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH, gehörte zu den Gästen.

Die First Lady hatte das Abendessen in Zusammenarbeit mit den Gastgebern vorbereitet. Serviert wurde auf dem roten Porzellan aus der Regierungszeit von Ronald Reagan. Das Menü begann mit einer Velouté aus gelbem Kürbis mit Wildpilzen, frischen Kräutern, knusprigem Pancetta und Frühlingszwiebelöl. Als Hauptgang folgte sesamkrustierter Wolfsbarsch mit geschmortem Baby-Bok-Choy, gerösteter Gartenaubergine und Sauce verte. Den Abschluss bildeten ein Vanille-Crémeux mit Sauerkirsch-Confit und Walnuss-Frangipane sowie Speiseeis mit Honig direkt aus den Bienenstöcken des Weißen Hauses.

Das diplomatische Geschenk: Eine Weißkopfseeadler-Statue für Xi Jinping

Ein zentraler Moment des Abends war die Übergabe eines besonderen Gastgeschenks. Trump schenkte dem chinesischen Staatschef Xi Jinping eine rund drei Fuß hohe Statue eines Weißkopfseeadlers, die von einem US-amerikanischen Künstler in persönlicher Zusammenarbeit mit dem Präsidentenpaar entworfen worden war.

Trump gifts Xi bald eagle statue, says US-China ties have ‘never gotten along better’ - CNBC TV18
Foto: cnbctv18.com

Wir hoffen, dass sie einen schönen Platz, einen wunderbaren Platz in Peking finden wird.

Bei der Präsentation beschrieb der US-Präsident den Vogel als nationales Symbol seines Landes, das den freien und aufstrebenden Geist Amerikas verkörpere. Der Weißkopfseeadler blickt in der amerikanischen Geschichte auf eine lange Tradition zurück. Die Kontinentalen Kongresse hatten das Große Siegel der Vereinigten Staaten mit dem Adler im Zentrum bereits am 20. Juni 1782 genehmigt. Der Adler hält traditionell einen Olivenzweig in der einen und Pfeile in der anderen Krale, was den Wunsch nach Frieden bei gleichzeitiger militärischer Vorsorge symbolisiert.

Ausblick und politische Töne beim dreitägigen Gipfel

Trotz der feierlichen Atmosphäre bei Tisch machten die politischen Differenzen zwischen den beiden Staaten keine Pause. Die Gespräche während des dreitägigen Besuchs von Xi Jinping konzentrierten sich auf komplexe Streitpunkte wie die Handelspolitik, den Status von Taiwan und Fragen rund um die Künstliche Intelligenz. Laut Berichten brachte das Treffen jedoch nur wenige nennenswerte Durchbrüche bei den Kernkonflikten. Chinas Staatschef und der US-Präsident betonten dennoch den Wert der persönlichen Verständigung.

President Donald Trump shakes hands with China's President Xi Jinping in the East Room of the White House during a State
Foto: nprillinois.org

Präsident Xi und ich wissen beide, dass wir unterschiedliche Systeme repräsentieren, aber die Verbindungen zwischen unseren Völkern bestehen fort, und wir haben uns noch nie besser verstanden.

Xi Jinping erwiderte die diplomatischen Gesten mit Verweisen auf die jeweiligen nationalen Ziele. Er erklärte, dass Trumps Ziel, Amerika wieder groß zu machen, und Chinas Verpflichtung zu einer umfassenden nationalen Erneuerung ehrgeizige Vorhaben seien, die sich gegenseitig verstärken könnten. Einen öffentlichen Gegenbesuch oder ein eigenes Gastgeschenk überreichte der chinesische Präsident während des Essens im Weißen Haus indes nicht.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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