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Unterhaltung

Terminator: Dark Fate – James Cameron erklärt den Flop

Der sechste Teil der berühmten „Terminator“-Reihe spielte an den Kinokassen rund 261,1 Millionen US-Dollar ein. Bei einem Budget von 185 Millionen gilt der Film laut Box Office Mojo als Flop. Regisseur James Cameron erklärt im Interview mit Empire, warum die Produktion von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

42 Jahre ist es inzwischen her, dass die bildgewaltige Sci-Fi-Reihe ihren Anfang nahm. James Cameron lieferte damals die Idee für den Androiden Terminator T-800 und übernahm bei den ersten beiden Filmen aus den Jahren 1984 und 1991 selbst die Regie. Nach wie vor ist Action-Star Arnold Schwarzenegger untrennbar mit der ikonischen Rolle verbunden, wie Watson berichtet.

Der bis dato letzte Teil der Reihe erschien 2019 unter dem Titel Terminator: Dark Fate. Im Regiestuhl nahm damals Tim Miller Platz, der zuvor durch Deadpool bekannt wurde.

Handlung von Terminator: Dark Fate

Inhaltlich knüpft der sechste Teil direkt an die ersten beiden Filme an. Drei Jahre sind nach dem Sieg über Skynet und den T-1000 vergangen. John und seine Mutter Sarah Connor, gespielt von Linda Hamilton, sind überzeugt, dass sie die Menschheit retten konnten. Doch der Kampf zwischen Maschinen und Menschen nimmt wieder Fahrt auf.

Das hochintelligente Computersystem Skynet katapultiert neue Terminatoren in die Vergangenheit. 22 Jahre später wird das Leben von Daniella Ramos in Mexiko-Stadt auf den Kopf gestellt. Ein Terminator soll sie ausschalten, da sie in der Zukunft als neue Anführerin der Menschen gilt. Zwischen den Fronten steht der altbekannte T-800.

James Cameron über den Flop von 2019

Im weltweiten Einspielergebnis von rund 261,1 Millionen US-Dollar und dem Produktionsbudget von 185 Millionen US-Dollar liegt der Grund, warum der Film als Kassenflop gilt. James Cameron, der für diesen Teil als Produzent zum Franchise zurückkehrte, äußerte sich im Interview mit dem Magazin Empire offen über das finanzielle Abschneiden.

Ich persönlich finde, er gehört zu den besten Filmen, die wir damals gemacht haben.

James Cameron, Produzent

Auf die Frage, warum das Publikum ausblieb, fand der Filmemacher deutliche Worte. Er habe den Film bereits torpediert, bevor überhaupt ein Wort geschrieben oder ein Meter Film gedreht worden sei, gestand er im Gespräch mit Tim Miller.

James Cameron räumte ein, dass das Problem gewesen sei, dass er sich bei der Entwicklung einer direkten Fortsetzung von „Terminator 2“ in seiner eigenen Fantasie verloren habe. Zudem habe er sich zu sehr auf die Rückkehr von Arnie und Sarah Connor konzentriert.

Mittlerweile geht er nicht mehr davon aus, dass das Publikum genau das sehen wollte. Der Film bot einem neuen Publikum schlicht nichts, so Cameron.

Trotz des kommerziellen Misserfolgs hält der 72-Jährige das Werk für großartig. In seiner persönlichen internen Rangliste setzt er den Streifen auf einen soliden dritten Platz hinter seinen eigenen Regiearbeiten.

Bei den Zuschauerwertungen schneidet der Film derweil besser ab als an den Kinokassen. Auf der Online-Datenbank IMDb erreicht der Titel 6,2 von 10 Sternen. Professionelle Kritiker auf Rotten Tomatoes vergeben einen Score von 70 Prozent, während das Publikum dort mit 82 Prozent Zustimmung votiert.

Terminator: Dark Fate – James Cameron Featurette (2019) – Paramount Pictures

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.