Der renommierte Mathematiker Terence Tao hat sich in der Debatte über künstliche Intelligenz in der Mathematik als on a war footing
positioniert. Nach der Veröffentlichung von über 350 mathematischen Ergebnissen durch OpenAI am 6. Oktober warnt der Fields-Medaillen-Gewinner vor einem existenziellen Wandel der Disziplin und fordert eine grundlegende Neuausrichtung des Fachgebiets.
Terence Taos Kurswechsel gegenüber OpenAI
Terence Tao, seit 1996 an der University of California, Los Angeles (UCLA) tätig, hat seine bisherige Haltung zu OpenAI öffentlich geändert.
Die mathematische Gemeinschaft zeigt sich gespalten über die Kosten und die Demokratisierung des Zugangs. Ein Teilnehmer verwies auf die massiven Ressourcen: Um das Navier-Stokes-Problem zu lösen, setzte OpenAI laut Berichten einen Schwarm von 10.000 Agenten ein, die über 88 Stunden hinweg einen 165-seitigen Beweis erstellten. Die Kosten hierfür wurden von Anwesenden auf eine erhebliche Summe geschätzt.
Die Krise der mathematischen Methoden nach dem 6. Oktober
Die Veröffentlichung von über 350 mathematischen Ergebnissen am 6. Oktober hat die Fachwelt in Aufruhr versetzt. Betroffen sind zentrale Bereiche wie Algebra, Zahlentheorie und Topologie. Tao, der bereits mit 24 Jahren eine Professur erhielt, sieht darin eine Bedrohung für den akademischen Nachwuchs, auch wenn er selbst als etablierter Wissenschaftler weniger unmittelbar gefährdet ist.
Tao sagte, er sei einfach abgestumpft gegenüber Ereignissen, die ihn vor einem Jahr noch umgehauen hätten. Er fügte hinzu, dass er irgendwann vielleicht von einer ganzen Welle von PTSD getroffen werde.
Zukunftsaussichten und die Rolle der Fields-Medaillen-Gewinner
Tao hat sich mittlerweile in eine Rolle als community organizing
zurückgezogen. Er koordiniert Strategien, hält Vorträge zur KI-Ethik und berät Kollegen. Gemeinsam mit 24 weiteren Fields-Medaillen-Gewinnern unterzeichnete er eine Erklärung, die den Ansatz von OpenAI als detrimental
für das Fachgebiet einstuft.
Ob die mathematische Gemeinschaft den war footing
, auf dem sich Tao befindet, als dauerhafte Strategie gegen die Automatisierung der Wissenschaft übernehmen wird, bleibt offen. Aktuell bereitet sich der Mathematiker darauf vor, diese Herausforderungen in seine Lehre und in die Betreuung seiner drei Doktoranden zu integrieren.
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