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Unterhaltung

Street Fighter: Besetzung mit WWE-Stars, UFC-Champions und Promis

Paramount und Legendary bringen die Capcom-Kampfspielreihe mit einem neuen Live-Action-Film ins Kino, der am 16. Oktober 2026 gestartet ist. Unter der Regie von Kitao Sakurai versammelt die Verfilmung eine ungewöhnliche Besetzung aus Kampfsportlern, Wrestlern und Popstars in den 1990er-Jahren.

Getrennte Wege von Ryu und Ken in den 1990er-Jahren

Der am 16. Oktober 2026 angelaufene Film führt ein starres Ensemble bekannter Spielfiguren in einer im Jahrzehnt der 1990er verorteten Geschichte zusammen. Im Zentrum stehen die früheren Trainingspartner Ryu und Ken Masters, deren Wege sich trennen. Während Ryu als Champion die Faszination für die dunklen Aspekte seiner Kräfte erforscht, kämpft sich Ken als lautstarker, abgehalfterter Prominenter durch das Rampenlicht.

Die Rechte für den Film kehrten im Jahr 2023 zu Legendary Pictures zurück. Das Studio verfolgte das Ziel, eine Live-Action-Adaption auf die große Leinwand zu bringen, wobei die erste Ankündigung der Besetzung zwei Jahre darauf folgte. Zuvor waren Danny und Michael Philippou an dem Regieposten beteiligt gewesen, bevor Kitao Sakurai die Regie und das Schreiben des Drehbuchs übernahm, während T.J. Fixman ebenfalls als Autor fungierte. Die Laufzeit des Werks beträgt 120 Minuten, und das Studio veröffentlichte den Titel mit einer PG-13-Altersfreigabe.

Die filmische Umsetzung basiert vor allem auf dem Videospielklassiker „Street Fighter II“, das im Jahr 1991 auf den Markt kam. Die Urfassung der Arcade-Reihe debütierte im Jahr 1987 in den Spielhallen. Im aktuellen Film tauchen neben den Protagonisten zahlreiche weitere Figuren aus dem umfassenden Kader des Franchises auf, darunter Chun-Li — dargestellt von Callina Liang —, die von M. Bison — gespielt von David Dastmalchian — rekrutiert wird, um Rache für ihren getöteten Vater zu üben. Der Schauspieler schlüpft in die Rolle des Bösewichts, nachdem er in früheren Projekten wie „The Suicide Squad“, „Dune“ und „One Piece“ mitgewirkt hatte. Noah Centineo verkörpert den Kämpfer Ken, nachdem er zuvor in Filmen wie „To All the Boys I’ve Loved Before“, „Black Adam“ und „Warfare“ zu sehen war. Andrew Koji übernimmt den Part des Ryu als Schauspieler und Kampfkünstler, der zuvor als Storm Shadow in „Snake Eyes“ agierte und in „Bullet Train“ sowie „Warrior“ mitspielte.

Prominente Musiker und Kampfsportler im großen Ensemble

Akuma gilt als einer der mächtigsten Schurken und als jüngerer Bruder von Gouten, dem Mentor von Ryu und Ken, und setzt dunkle Energie für seine Angriffe ein.

Auch die Musikbranche ist prominent vertreten: Curtis „50 Cent“ Jackson wirkt ebenfalls im Ensemble mit, während zu den weiteren Darstellern Andrew Schulz als Dan Hibiki, Eric André als Don Sauvage, Vidyut Jammwal und Jason Momoa gehören. Die Entstehung des Ensembles beinhaltete ein intensives Training vor den eigentlichen Dreharbeiten, bei dem die Beteiligten Choreografien erlernten und gemeinsam eine engere Verbindung aufbauten.

Street Fighter: Besetzung mit WWE-Stars, UFC-Champions und Promis
Foto: Complex

Durchwachsene Kritiken und Zahlen zum Kinostart

Zum Kinostart verzeichnet der Film laut Deadline ein anlaufendes Einspielergebnis am unteren Ende der Erwartungen von rund 30M US-Dollar. Am Startfreitag inklusive der Voraufführungen, die bereits ab 14 Uhr begannen und durch eine Fan-Vorführung um 19 Uhr unterstützt wurden, nahm der Streifen 12,5M US-Dollar in 3.575 Kinos ein, nach einem Einspielergebnis von rund 4 Millionen US-Dollar am vorherigen Donnerstagabend.

Kritiker zeigen sich gespalten: Bei Rotten Tomatoes erreicht der Film einen Wert von 47 Prozent Zustimmung, während das Publikum den Unterhaltungswert wohlwollender bewertet. Consequence of Sound hebt hervor, dass die Produktion trotz ihrer chaotischen Erzählweise und der stark überzeichneten Figuren genau jene cartoonhafte Energie liefert, die Fans von einer Leinwandumsetzung erwarten.

Historischer Blick auf frühere Verfilmungen

Der neue Film ist bereits der dritte Versuch, die Spieleserie auf die große Leinwand zu bringen. 1994 erschien die Adaption mit Jean-Claude Van Damme as Guile, Ming-Na Wen as Chun-Li, Damian Chapa as Ken, Byron Mann as Ryu und Kylie Minogue as Cammy sowie Raúl Juliá as M. Bison, gefolgt von dem 2009 veröffentlichten „Street Fighter: The Legend“, in dem Kristin Kreuk die Hauptrolle spielte und Neal McDonough, Michael Clarke Duncan sowie Taboo auftraten. Regisseur Sakurai setzt im aktuellen Film gezielt auf animierte Zwischensequenzen, die vom Studio Titmouse Inc. in zweidimensionaler Animation gefertigt wurden, um die Vorgeschichte der Figuren zu erzählen.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

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