LeBron James feierte am 20. Oktober 2026 sein Debüt für die Philadelphia 76ers, die den amtierenden Meister New York Knicks zum Auftakt der NBA-Saison mit 106:100 im Madison Square Garden bezwangen.
Die Philadelphia 76ers verdarben den New York Knicks am Dienstagabend die Meisterparty. Vor einer elektrisierten Kulisse im Madison Square Garden holten die Gäste im ersten Saisonspiel der NBA-Spielzeit 2026/27 einen Rückstand auf und sicherten sich einen 106:100-Auswärtssieg. Die Knicks hatten die 76ers in der Vorsaison in einer Playoff-Serie bezwungen.
Tyrese Maxey und das neue Star-Ensemble der 76ers
Im Mittelpunkt des Erfolgs stand Tyrese Maxey, der die Partie als bester Werfer mit 28 Punkten anführte. Die neu formierte Mannschaft der Sixers, die im Sommer prominent auf dem Transfermarkt agiert hatte, musste sich im ersten Durchgang zwar noch finden, steigerte sich jedoch im Laufe der Partie deutlich. Die Partie bildete den Auftakt zur 81. Saison der NBA.
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Unter den Neuzugängen hinterließ Jaylen Brown bei seinem Debüt einen bleibenden Eindruck. LeBron James begann seine 24. Spielzeit in der Profiliga und ging für seine vierte Franchise auf das Parkett, nachdem er im Sommer von den Los Angeles Lakers nach Philadelphia gewechselt war. Der 41-Jährige kam in seinem ersten Pflichtspiel für die Sixers auf 14 Punkte, neun Rebounds und sieben Assists.
LeBron James sagte gegenüber NBC: „Ich muss erst meinen Rhythmus finden, es sind offensichtlich erst etwas mehr als zwei Wochen mit dem neuen Team.
James betonte nach der Partie gegenüber Broadcaster NBC, dass er sich trotz des gelungenen Einstands im neuen Team erst akklimatisieren müsse. Er lobte zugleich den defensiven Zusammenhalt seiner Mannschaft, der den Grundstein für die Wende legte. Prominente Gäste wie die Schauspieler Ben Stiller und Spike Lee verfolgten das Geschehen in der Halle, während die Knicks-Fans vor dem Spiel eine Zeremonie erlebten.
Defensive Wende im dritten Viertel und Jalen Brunsons Abend
Die Gastgeber aus New York hatten die Begegnung im ersten Durchgang zeitweise dominiert und sich einen Vorsprung von zehn Punkten erarbeitet. Karl-Anthony Towns verbuchte am Ende 19 Punkte und 12 Rebounds für die Knicks, während Jalen Brunson das teaminterne Scoring mit 21 Zählern anführte.

Der Wendepunkt des Spiels ereignete sich im dritten Viertel. Philadelphia schloss den Durchgang mit einem 11:0-Lauf ab, gekrönt von einem Distanzwurf von Brown mit der Sirene zum Ende des Viertels, der die Sixers mit 83:76 in Front brachte. Diese Führung gab das Team von Cheftrainer Nick Nurse in der Folge nicht mehr aus der Hand, nachdem im zweiten Viertel noch ein Rückstand von 58:54 zur Halbzeitpausierung bestanden hatte.
Joel Embiids Arbeit unter den Körben
Joel Embiid erlebte in der Offensive einen ungewohnt schwierigen Abend aus dem Feld und traf nur vier seiner 15 Würfe. Mit zwei Steals und drei Blocks stoppte er wiederholt Angriffe der Hausherren, darunter ein wichtiges Block-Manöver gegen Andre Drummond, das die Gäste zu schnellen Gegenangriffen nutzte.

In der Schlussphase bewiesen die Sixers trotz kleinerer Abstimmungsprobleme in der Offensiv-Rotation die nötige Nervenstärke. Als die Knicks durch einen Distanztreffer von Towns noch einmal auf einen Punkt herankamen und weniger als vier Minuten zu spielen waren, blieben die 76ers fokussiert. Am Ende hielt Philadelphia den Vorsprung von 106:100 fest und startete mit einem prestigeträchtigen Auswärtserfolg in die Spielzeit.
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