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Schwerer Sturm im US-Nordosten fordert Todesopfer und Stromausfälle

Ein schwerer Nor’easter hat den Nordosten der Vereinigten Staaten mit heftigem Regen, starkem Wind und Überschwemmungen getroffen. Die New York City Housing Authority teilte am Samstag mit, dass ein Mitarbeiter durch einen umgestürzten Baum in Brooklyn getötet wurde. Zahlreiche Flüge fielen aus, und zehntausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

Todesfall in Brooklyn und Evakuierungswarnungen an den Küsten

Der kräftige Sturm, der die Region im Zuge des Beginns der Herbstsaison heimsucht, hat am Samstag dramatische Spuren hinterlassen. Laut Angaben der New York City Housing Authority verlor ein Beschäftigter der Behörde in Brooklyn durch einen herabstürzenden Baum sein Leben, als das Sturmtief mit heftigen Niederschlägen und Sturmböen über die Stadt fegte.

Die Behörden warnten die Bevölkerung eindringlich vor den extremen Bedingungen und forderten die Menschen auf, sich von überschwemmten Zonen fernzuhalten.

Jeder, der sich an diesem Wochenende im oder in der Nähe des Wassers aufhält, spielt buchstäblich mit seinem Leben.

Trotz der behördlichen Warnungen trotzten einige Anwohner den Naturgewalten. So wurden Menschen dabei beobachtet, wie sie mit Kajaks durch überflutete Straßen auf Long Island fuhren oder im US-Bundesstaat New Hampshire die großen Wellen ausnutzten.

In allen Kanälen steht das Wasser wirklich hoch und läuft in die Gärten der Leute.

Auswirkungen auf den Flugverkehr und Stromausfälle im Nordosten

Die Witterungsbedingungen führten im gesamten Nordosten zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben und der Infrastruktur. Nach Daten des Flugdatendienstes FlightAware mussten bis Samstagabend um 21:50 Uhr Ortszeit rund 425 Flüge gestrichen werden, während weitere 3.016 Verbindungen Verspätung hatten.

Zudem kam es zu großflächigen Stromausfällen, von denen in der Spitze bis zu 119,000 Haushalte und Unternehmen betroffen waren. Bis Samstagabend sank diese Zahl laut den vorliegenden Berichten auf knapp 73,000 stromlose Anschlüsse.

Kulturelle und sportliche Veranstaltungen fielen ebenfalls dem Unwetter zum Opfer. Unter anderem mussten Konzerte des Musikers Ed Sheeran im Bundesstaat Massachusetts, die für Freitag und Samstag geplant waren, abgesagt werden.

Meteorologische Einschätzung und Notstandsmaßnahmen

Bereits am Freitag hatten die Gouverneure von New York und New Jersey in den besonders gefährdeten Landesteilen den Notstand ausgerufen.

Demnach müssen sich die Menschen im Nordosten der Vereinigten Staaten in den kommenden Tagen auf viele kräftige Winde, hohe Gezeiten sowie die anhaltende Gefahr von Starkregen einstellen. Obwohl Stürme dieser Art beim Übergang in die Herbstsaison in der Region New England keine Seltenheit darstellen, merkte Experte Oravec an, dass das aktuelle Sturmtief für einen derartig großen Sturm etwas früher als im Durchschnitt auftrete.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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